Bewerbungsstrategien und die Rolle der Digitalisierung: Ein Gespräch mit Rebecca Turban

Als Recruiterin bei Kaufland weiß Rebecca Turban, worauf es dem Unternehmen bei Bewerbenden ankommt. Im Interview spricht sie außerdem über die Bedeutung der Digitalisierung und ein unbegründetes Vorurteil.


Was zählt mehr: Noten oder Persönlichkeit?

Definitiv das Zusammenspiel aus beidem. Gute Noten und ein passender Lebenslauf sind zwar für die Vorauswahl von Bedeutung, allerdings nicht allein ausschlaggebend. Die Persönlichkeit sowie der Teamfit sind für eine Einstellung ebenfalls relevant. Uns ist vor allem wichtig, dass die Bewerbenden Spaß an ihrer zukünftigen Tätigkeit haben und gut in das Team und zu uns als Unternehmen passen.

Wie beeinflusst die Digitalisierung die Arbeit in Ihrem Unternehmen?

Die Digitalisierung prägt unseren Arbeitsalltag in den unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen. Unsere Logistik-Verteilzentren haben teilweise automatisierte Kommissionieranlagen, was sowohl die Prozesse und Abläufe optimiert als auch die Arbeit der Kolleg_innen erleichtert und z.B. ihren Rücken schont. Unseren Kund_innen stehen unter anderem Self-Checkout-Kassen in den Filialen zur Verfügung, und auch Bewerbende profitieren von technischen Neuerungen. Unser Recruitingprozess ist dank digitaler Tools und Technologien schnell, schlank und userfreundlich.

Mit welchen Vorurteilen hat Ihr Unternehmen zu Unrecht zu kämpfen?

Mir begegnet öfters das Vorurteil, unsere Branche sei nicht dynamisch und abwechslungsreich. Als Lebensmitteleinzelhändler bieten wir Schüler_innen, Studierenden wie auch Berufserfahrenen allerdings vielfältige Tätigkeitsbereiche mit spannenden Einstiegsmöglichkeiten und individuellen Entwicklungsperspektiven. Ob strategisch oder kreativ, im Büro oder in unseren eigenen Fleischwerken und Filialen – bei uns findet jede_r den Job, der zu ihr/ihm passt.

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