Erfahrungen als Berufseinsteiger bei Phoenix Contact.

Von Nils Buske,

Paul Haag berichtet uns von seinem Weg zum Testingenieur für Solarsteckverbinder bei Phoenix Contact.

Hallo Paul, wie verlief deine Karriere bei Phoenix Contact?

Mein Einstieg bei Phoenix Contact begann im ersten Semester meines Mechatronik-Bachelorstudiums an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo. Damals suchte ich eine Nebentätigkeit, um studienbegleitend auch Praxiserfahrung sammeln zu können und wurde als Werkstudent im Labor für Geräteanschlusstechnik am Standort in Blomberg fündig. Zu meinen Aufgaben gehörten der Aufbau, die Durchführung sowie die Dokumentation elektromechanischer Prüfungen an unterschiedlichen Steckverbindern. Es war eine sehr spannende Aufgabe an typisch mechatronischen Produkten, also genau das, wonach ich damals gesucht habe.

Direkt nach meinem Studium hatte ich dann die Möglichkeit, zunächst befristet für ein halbes Jahr bei Phoenix Contact einzusteigen. Meine Aufgabe war die Durchführung von Messunsicherheitsbetrachtungen an diversen Labormessgeräten in demselben Labor, wo ich auch als Student gearbeitet habe. Direkt im Anschluss startete bei uns in der Business Unit ein großes Kundenprojekt zur Entwicklung einer Serie von Steckverbindern im Bereich der Solartechnik. Hierfür sollte bei uns im Labor ein Testingenieur eingestellt werden, die Chance ließ ich mir nicht entgehen und bewarb mich daraufhin erfolgreich um diese Stelle. Die nächsten drei Jahre war ich dann für die Qualifizierung von Solarsteckverbindern zuständig, wobei neben den praktischen Aufgaben als Produkttester die direkte Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen, Kunden und Zulassungsstellen in den Vordergrund rückten. Für mich war das auch eine neue und recht interessante Erfahrung, da ich im Projektgeschäft noch nicht so erfahren war und vieles noch lernen musste.

Und dann?

Seit ich mich im Studium erstmalig mit der hardwarenahen Programmierung beschäftigte, habe ich diese Sache auch als Hobby für mich entdeckt. Gerne experimentierte ich von da an mit Mikrocontrollern und weiterer programmierbarer Hardware. Nach drei Jahren als Testingenieur für Solarsteckverbinder bot sich mir dann auch die Möglichkeit, mich beruflich in Richtung der hardwarenahen Softwareentwicklung zu verändern. Zwar war es keine leichte Entscheidung, Phoenix Contact zu verlassen, dennoch wollte ich diese Chance damals nutzen, denn mein Wunsch nach fachlicher Veränderung war einfach zu groß.

Die nächsten vier Jahre war ich dann als Softwareentwickler an mehreren Projekten im Bereich der Automatisierungstechnik, Mikrocontrollerprogrammierung und Robotik beteiligt. Der Masterstudiengang „Elektro- und Informationstechnik“ an der FernUniversität in Hagen half mir dabei, mein Fachwissen in diesen Bereichen zu vertiefen. Der große Vorteil war auch, dass ich so mein Masterstudium überwiegend berufsbegleitend als Fernstudium abschließen konnte.

Du kamst zurück zu Phoenix Contact?

Ja. Als mir dann Anfang dieses Jahres auf der Homepage von Phoenix Contact das interessante Stellenangebot zum Testingenieur für Sicherheitstechnik am Standort in Bad Pyrmont auffiel, zögerte ich nicht lange und informierte mich umgehend telefonisch direkt beim Personalwesen um weitere Details zur Stelle. Nach diesem Gespräch war ich mir dann auch ziemlich sicher, dass der Job zu mir passen würde, denn es wäre praktisch eine Zusammenfassung meiner bisherigen Tätigkeiten. Neben der spannenden und mir nicht unbekannten Aufgabe als Produkttester wäre der umfassende Umgang mit hardwarenaher Softwaretechnik erforderlich, also mit genau der Thematik, in deren Richtung ich mich zuvor fachlich veränderte. Dass es sich hierbei auch um ein Unternehmen handelt, welches ich gut kenne und an welches ich gerne zurückdenke, hat mir die Entscheidung nur einfacher gemacht, mich um diese Stelle zu bewerben, was letztendlich auch erfreulicherweise geklappt hat.

Was ist dein Fazit?

Nun bin ich bereits seit rund vier Monaten wieder zurück im Unternehmen und bin für diverse Tests an sicherheitsbezogen Systemen in der Automatisierungstechnik zuständig. Auch wenn meine berufliche Veränderung im Jahre 2013 nicht ganz risikofrei war und mich doch etwas an Überwindung gekostet hat, bin ich rückblickend froh darüber, diesen Weg gegangen zu sein, denn es hat mich dahin geführt, wo ich jetzt bin. Meine jetzige Aufgabe empfinde ich als sehr spannend und abwechslungsreich, vor allem, da die zu testenden Produkte recht unterschiedlich sein können und ich somit ein breites Feld an Technologien kennenlernen darf. Auch finde ich es wirklich super, wieder zurück bei Phoenix Contact zu sein, denn wenn ich ehrlich bin, habe ich die angenehme Unternehmenskultur hier doch schon sehr vermisst. Jedenfalls freue ich mich auf meine Zukunft hier im Unternehmen.

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