Dana Hempel wollte einen Beruf mit Zukunft erlernen. Die Ausbildung bei der Deutschen Bahn hat ihr dieses Ziel ermöglicht. Hier erzählt die Eisenbahnerin über ihre Anfänge im Unternehmen als Azubi.


Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf bei diesem Unternehmen entschieden?

Nach meiner ersten Ausbildung habe ich einen Beruf mit mehr Zukunft gesucht und bin durch meinen Opa, der früher im Unternehmen war, auf der Karriereseite der Deutschen Bahn auf den Beruf des/der Fahrdienstleiter_in gestoßen. Um mir die Tätigkeit genauer anzusehen, habe ich bei einem Fahrdienstleiter-Camp inkl. Bewerbungsgespräch teilgenommen. Dort wurde mir direkt eine Ausbildungsstelle mit anschließender Weiterbildung zur Fachwirtin für den Bahnbetrieb angeboten.

Wie lief die Einarbeitung ab?

Wir wurden halbjährlich auf verschiedenen Stellwerken in der Betriebszentrale eingesetzt und haben dort unter Aufsicht der Fahrdienstleiter_innen gearbeitet. Ich wurde immer von den Kollegen_innen unterstützt und durfte von Anfang an sehr viel selbst machen. Als Ergänzung hatten wir einen Auszubildendenfachkoordinator, der uns bei fachlichen Fragen geholfen und uns regelmäßig Aufgaben für die Ausbildung gegeben hat.

Inwieweit hat sich dein Alltag durch die Ausbildung verändert?

In der Ausbildung hatten wir wöchentlich wechselnde Schichtdienste (6 bis 14 Uhr und 12 bis 20 Uhr), um uns an die spätere Schichtarbeit zu gewöhnen. So hatte ich oft die Möglichkeit, abends etwas mit Freunden zu unternehmen oder morgens vor der Arbeit einzukaufen und Termine außerhalb der üblichen Stoßzeiten wahrzunehmen.

Wie sieht deine typische Arbeitswoche aus?

Eine typische Arbeitswoche im Fahrdienst gab es nicht. Bis auf meine festgelegten Schichtzeiten war jeder Tag auf dem Stellwerk anders. Mal waren es ruhige Tage, an denen alles nach Plan verlief. An anderen Tagen gab es Baustellen, Störungen oder Unregelmäßigkeiten, bei denen ich als Azubi sehr viel lernen konnte. Dadurch, dass keine Woche wie die andere war, blieb die Ausbildung immer spannend.

Hast du eine Ansprechperson, die sich um Probleme kümmert?

Wir hatten einen Auszubildendenfachkoordinator, an den wir uns jederzeit bei fachlichen Fragen rund um die Ausbildung wenden konnten, sowie eine Auszubildendengesamtkoordinatorin, die für alle organisatorischen Dinge zuständig war. In der Betriebszentrale gab es zusätzlich noch eine Bezirksleiterin (Vorgesetzte der Fahrdienstleiter_innen), die uns am Stellwerk vor Ort besucht und unterstützt hat.

Bekommst du frei, wenn du eine Prüfung in der Berufsschule hast?

Vor den Zwischen- und Abschlussprüfungen hatten wir einen Tag vor der eigentlichen Prüfung freibekommen. Zusätzlich hatten wir Freistellungen vom Stellwerk, um diese freie Zeit vor Ort in der Betriebszentrale zusammen zum Lernen zu nutzen.

Welche Stationen hast du bei der Deutschen Bahn nach der Ausbildung durchlaufen?

Nach meiner Ausbildung habe ich sechs Monate als Fahrdienstleiterin im Elektronischen Stellwerk in der Betriebszentrale gearbeitet. Anschließend bin ich im Rahmen meiner zweijährigen Weiterbildung zum Fachwirt in Eigendisposition unterschiedliche Praxisstationen im Unternehmen durchlaufen, unter anderem in der Betriebsführung sowie Infrastrukturplanung. Zusätzlich gab es regelmäßig Seminare zu allen Themenfeldern für das theoretische Hintergrundwissen.

Hat dich der Arbeitgeber bei deiner Weiterentwicklung im Konzern unterstützt?

Ja, sehr. Die Weiterbildung läuft in Vollzeit bei bisherigem GJa, sehr. Die Weiterbildung läuft in Vollzeit bei bisherigem Gehalt. Ich hatte immer genügend Zeit für die Praxisphasen und Prüfungen während meines Arbeitstages. Die einzelnen Abteilungen haben mich beim Tagesgeschäft mitarbeiten lassen. So konnte ich mich auf meine Schwerpunkte und Interessen festlegen. Im letzten halben Jahr wurde ich in meinen zukünftigen Job eingearbeitet und konnte nach der Abschlussprüfung direkt ohne Probleme eigenständig starten.

Erhalte weitere Informationen zum Unternehmen.
Mehr erfahren

Erfahrungen von anderen Insidern.