Im Ausland arbeiten: Diese Arbeitgeber bieten globale Chancen.

Im Ausland arbeiten: Diese Arbeitgeber bieten globale Chancen.
Reisen ist dein Ding – und am liebsten würdest du dabei noch Geld verdienen? Dann bist du der richtige Kandidat für Jobs im Ausland. Bei welchen Arbeitgebern du sehr gute Chancen auf internationale Erfahrungen hast und was es dir für deine Karriere bringt, erfährst du hier.
  1. Internationale Arbeitgeber.

    Diese Arbeitgeber sind global aufgestellt und bieten dir die Möglichkeit, im Ausland zu arbeiten.

    Unternehmen Mitarbeiter weltweit Länder
    Volkswagen 642.000 z. B. Indien, Südafrika, Mexiko
    Airbus 136.000 z. B. Spanien, USA, China
    Daimler 289.000 z. B. Dänemark, Australien, Kolumbien
    AUDI AG 90.000 z. B. Mexiko, Belgien, Ungarn
    Unilever 165.000 z. B. Kenia, Argentinien, Thailand
    Samsung 320.000 z. B. Kanada, Kalifornien, Brasilien
    Porsche 29.700 z. B. Italien, USA, China
    PwC 236.000 z. B. Kambodscha, Macau, Spanien
    EY 248.000 z. B. Irland, Sri Lanka, Bahamas
    ZF Friedrichshafen 146.000 z. B. Südafrika, VAE, Portugal
    Accenture 435.000 z. B. Andorra, Hong Kong, Norwegen
    KPMG 200.000 z. B. Finnland, Indonesien, Japan
    Deloitte 263.900 z. B. Peru, Island, Russland
    ZEISS 27.000 z. B. USA, Israel, Südkorea
  2. Deine Möglichkeiten.

    Je nachdem, was dir für deine internationale Karriere vorschwebt, hast du verschiedene Möglichkeiten, im Ausland zu arbeiten.

    Als Expat im Ausland arbeiten.

    Bist du bei einem Arbeitgeber in Deutschland angestellt, kann dieser dich für einen gewissen Zeitraum ins Ausland entsenden – natürlich nicht einfach so, sondern in Absprache mit dir. Bist du als sogenannter „Expat“ dann vor Ort, wirst du in der Regel wie in Deutschland bezahlt – und meist kommt noch ein Auslandsbonus obendrauf, sodass du mehr verdienst, als es eigentlich in dem Land der Fall wäre. Andere Modelle wie z. B. eine Bezahlung zum Teil auf Landesniveau sind komplizierter, aber möglich. Lass dir also im Vorfeld genau erklären, wie sich dein Gehalt zusammensetzt. Und auch alles, was dranhängt – zum Beispiel die Sozialversicherung, Urlaubsregelung etc. Als Expat wirst du organisatorisch von deinem Arbeitgeber in Deutschland unterstützt, beispielsweise was Visum oder Wohnungssuche betrifft.

    Auf eigene Faust ins Ausland.

    Eine andere Möglichkeit im Ausland zu arbeiten ist, sich direkt auf ausgeschriebene Stellen im Ausland zu bewerben. Hier hast du natürlich die besten Chancen, wenn du schon in der Branche gearbeitet hast, Beziehungen hast oder die Landessprache gut sprichst. In manchen Ländern wiegen persönliche Empfehlungen schwer, in manchen zählt Bescheidenheit im Vorstellungsgespräch – es gilt also, sich vor der Bewerbung für einen Job im Ausland genau zu informieren, welche Besonderheiten im jeweiligen Land gelten. Was die Arbeitserlaubnis betrifft, gilt das ebenfalls: Mal musst du dich selber drum kümmern, mal übernimmt das dein Arbeitgeber.

    Praktikum im Ausland.

    Wenn du erstmal in einen Beruf reinschnuppern willst, kannst du auch ein Auslandspraktikum machen. Das macht sich gut im Lebenslauf und öffnet dir die Türen für spätere Auslandsaufenthalte. Für Auslandspraktika kannst du dich entweder direkt bewerben oder eine Agentur zwischenschalten, die Gebühren kostet, dich aber verstärkt bei organisatorischen Dingen unterstützt.

  3. Jobs im Ausland: Beliebte Branchen.

    Grundsätzlich werden in vielen Ländern Fachkräfte gesucht, in einigen Branchen oder Bereichen hast du aber – je nach Land – bessere Chancen als in anderen. Dazu gehören:

  4. Warum im Ausland arbeiten.

    Einen längeren Auslandsaufenthalt einzulegen, bringt dir beruflich ebenso viel wie persönlich. Das sind deine Vorteile:

    1. Du tauchst in fremde Kulturen ein, verbesserst deine interkulturelle Kompetenz und lernst neue Arbeitsweisen kennen
    2. Du beweist Mut, Flexibilität und Organisationstalent – das ist im privaten Kontext nützlich, aber auch im Vorstellungsgespräch
    3. Du verbesserst bei einem Job im Ausland deine Sprachkenntnisse – in Englisch oder idealerweise einer weiteren Sprache
    4. Du knüpfst weltweite Kontakte und findest neue Freunde
    5. Du wächst menschlich, wirst toleranter und findest Inspiration für deinen weiteren Lebensweg
  5. Das musst du vor deiner Abreise regeln.

    Einfach mal los, ein bisschen reisen und dann nach Arbeit suchen, wird in den meisten Fällen nicht klappen, es sei denn natürlich, das ist der gesamte Zweck deines Trips. Möchtest du aber nicht nur Work & Travel machen, sondern ernsthaft im Ausland arbeiten, musst du dich vor der Abreise um diese Dinge kümmern:

    • Visum und Arbeitserlaubnis
    • Krankenversicherung und Sozialversicherung
    • Wohnungssuche, -standards und -preise
    • Eventuelle finanzielle Förderungen
    • Kreditkarte mit niedrigen Gebühren bzw. Möglichkeiten der Kontoeröffnung
    • Finanzielle Rücklagen für Notfälle
    • Bewerbung auf Englisch oder der Landessprache

    Top 100 Arbeitgeber

    Wirtschaft
    Informatik
    Naturwissenschaften
    Ingenieurwesen
    Rising Stars
    Schüler
  6. Auslands-Knigge.

    Genauso wichtig wie der offizielle Teil ist die interkulturelle Kompetenz, die du im Gepäck haben solltest. Informiere dich unbedingt vor der Abreise über Fettnäpfchen und Gepflogenheiten, um nicht direkt am ersten Arbeitstag negativ aufzufallen. Außerdem solltest du außer Englisch und sofern du nicht in einem englischsprachigen Land bist zumindest Grundkenntnisse in der Landessprache haben – das zeigt Respekt und selbst wenn du viele Fehler machst, werden sich deine Gesprächspartner freuen, dass du es versuchst. Bringst du dann noch eine ordentliche Portion Offenheit und Neugier mit, wird dein Auslandsaufenthalt ein Erfolg.