Attraktive Arbeitgeber für Schüler und Auszubildende.

Attraktive Arbeitgeber für Schüler und Auszubildende.
Nach der Schule ist vor der Entscheidung: Studium, Auszeit oder Ausbildung? Willst du in der Arbeitswelt durchstarten, kannst du dich hier informieren, welche Arbeitgeber laut Studie am beliebtesten sind und auf welche Kriterien du bei der Wahl eines Ausbildungsbetriebs achten solltest.
  1. Attraktivste Arbeitgeber unter den befragten Schülern und Auszubildenden.

    Laut Studie sind diese Unternehmen bei deinen Mitschülern und Auszubildenden hoch angesehen:

  2. Beliebteste Branchen.

    Manche Branchen sind bei Schülern und Auszubildenden besonders gefragt, während andere eher eine Notfalllösung zu sein scheinen. Diese Bereiche stehen ganz oben auf dem Treppchen im Arbeitgeber-Ranking:

    1. Öffentlicher Sektor, z. B. Polizei
    2. Automotive, z. B. MAN
    3. Handel, z. B. REWE, EDEKA
    4. Konsumgüterindustrie, z. B. Coca-Cola
    5. Logistik und Tourismus, z. B. Hilton Hotels, DB Schenker
  3. Kriterien für die Arbeitgeberwahl.

    Während der eine sich mehr für das Gehalt interessiert, ist dem anderen wichtig, dass er in der Mittagspause kickern kann oder das Unternehmen ein cooles Produkt anbietet. Hier findest du Kriterien, die Arbeitgeber kennzeichnen und die dir Anhaltspunkte liefern, auf was du achten kannst.

    Kriterium Erklärung
    Konditionen Wie steht es um Übernahmechancen und Karriereperspektiven? Was für ein Gehalt bekommst du und was gibt es sonst noch für Vorteile und Zusatzleistungen?
    Unternehmenskultur Sind die Kollegen nett? Gibt es einen fairen Bewerbungsprozess? Wirst du gut betreut? Ist das Unternehmen sozial und ökologisch verantwortungsvoll? Hast du genug Zeit neben der Arbeit?
    Arbeitswelt Arbeitest du in einem internationalen Umfeld? Bekommst du spannende Aufgaben übertragen und arbeitest selbstständig? Hast du faire und fähige Vorgesetzte?
    Unternehmen Sind die Produkte oder Dienstleistungen interessant? Ist dein Arbeitgeber innovativ und erfolgreich? Sitzt das Unternehmen an einem attraktiven Standort?

    Das kommt nicht gut an.

    Fragt man Schüler und Auszubildende, was sie an einem Arbeitgeber unattraktiv finden, werden unter anderem diese Attribute genannt:

    • Schwach
    • Langweilig
    • Unsympathisch
    • Ausbeuterisch
    • Hierarchisch
    • Langsam

    Natürlich hat bei solch emotionalen Vorurteilen jeder seine individuelle Meinung – während der eine zum Beispiel hierarchische Strukturen überhaupt nicht mag, mag es der andere klassisch strukturiert. Ausgebeutet hingegen wird sicher niemand gerne. Grundsätzlich gilt: Auch wenn es schwer ist, solche weichen und eher schwammigen Kriterien vorauszuahnen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich im Vorfeld zu informieren.

  4. Hier bekommst du Entscheidungshilfe.

    Über deine zukünftigen Arbeitgeber kannst du dich an verschiedenen Stellen informieren. Dazu gehören die Webseiten der Unternehmen: In der Regel gibt es eine eigene Karriereseite, wo du dich über die Unternehmenskultur informieren kannst. Oft finden sich hier oder auf anderen Seiten wie Jobbörsen Interviews mit Mitarbeitern, durch die du spannende Insider-Einblicke bekommst. Hast du konkrete Fragen zu einer Stelle, die sich aus den gegebenen Infos nicht erschließen, kannst du auch direkt beim Unternehmen telefonisch nachfragen. Achte hier aber darauf, dass es kein ganzer Fragenkatalog wird, sondern beschränke dich auf eine wirklich wichtige Information, die für deine Bewerbung relevant wäre.

    Eine weitere Möglichkeit, sich über die Qualität der Arbeitgeber zu informieren, sind Auszeichnungen. Davon gibt es viele verschiedene, die unterschiedliche Fokusse und Grundlagen haben. Das Trendence Siegel „Faire Ausbildung“ beispielsweise basiert auf Beurteilungskriterien, zu denen sich zuerst die Arbeitgeber äußern und dann die Auszubildenden selber – das heißt, die Qualität einer Ausbildung wird doppelt geprüft und im Anschluss wissenschaftlich ausgewertet.

    Top 100 Arbeitgeber

    Wirtschaft
    Informatik
    Naturwissenschaften
    Ingenieurwesen
    Rising Stars
    Schüler
  5. Wunsch-Arbeitgeber gefunden – was nun?

    • Bewerbung für eine Ausbildung: Hast du eine konkrete Stelle im Auge? Dann ran an den Schreibtisch: Schnapp sie dir mit einer überzeugenden Bewerbung, in der du deine individuelle Motivation zum Ausdruck bringst.
    • Initiativbewerbung: Ein Unternehmen hat dich voll überzeugt, aber es gibt gerade keine offenen Stellen? Lass dich davon nicht abschrecken, sondern erkenne deine Chance: Vielleicht ist die Stelle einfach noch nicht ausgeschrieben und du kannst vor der offiziellen Bewerbungsphase schon als Favorit ins Rennen gehen – bevor deine Mitbewerber auf die Idee kommen.
    • Duales Studium: Statt einer Ausbildung kannst du bei manchen Arbeitgebern auch ein duales Studium absolvieren. In dem Fall musst du dich nicht nur um ein Unternehmen kümmern, sondern auch um eine Hochschule.
    • Vorpraktikum: Vielleicht möchtest du erstmal in einen Beruf reinschnuppern oder weißt schon, dass du studieren willst und ein Vorpraktikum dafür brauchst. In dem Fall macht es Sinn, sich vor der Bewerbung beim Wunscharbeitgeber zu erkundigen, ob ein Vorpraktikum grundsätzlich möglich ist bzw. ob die Länge, die du für das Studium vorweisen musst, mit den Vorstellungen des Unternehmens zusammenpasst.
    • Studium: Wenn du dich gegen eine Ausbildung und für ein Studium entscheidest, lohnt es sich trotzdem, deinen Wunsch-Arbeitgeber im Auge zu behalten: Ein Praktikum, eine Werkstudententätigkeit oder eine Abschlussarbeit, die du im Unternehmen schreibst, kann dir für später Türen öffnen. Wichtig ist, dass du dich richtig anstrengst und wertvolle Kontakte knüpfst. Übrigens: Wenn du zu Beginn Hilfe bei der Suche nach einer passenden Hochschule brauchst, können unsere Rankings helfen.