Arbeitgeberattraktivität: So wählst du das passende Unternehmen aus.

Arbeitgeberattraktivität: So wählst du das passende Unternehmen aus.
Egal ob nach der Schule, nach dem Studium oder nach der Ausbildung, irgendwann steht die Entscheidung an: Wo möchte ich arbeiten? Kriterien für Arbeitgeberattraktivität gibt es viele – alles eine Frage der Priorität. Hier gibt es Entscheidungshilfe für die Wahl des passenden Arbeitgebers und Vorschläge für Unternehmen, die das bieten, was dir wichtig ist.
  1. Einstiegsgehalt & Benefits.

    Klar, Geld ist nicht alles. Aber natürlich ist es auch nicht verkehrt, wenn die Arbeit sich bezahlt macht! Legst du also Wert auf ein sattes Einstiegsgehalt, lohnt es sich, sich zu informieren sowie – wenn Spielraum da ist – gut zu verhandeln. Erkundige dich unbedingt auch nach Benefits: Fällt das Gehalt unter deine Erwartungen, aber du bekommst dafür Rabatte auf Produkte, ein Job-Ticket für den Nahverkehr und eine betriebliche Altersvorsorge, lohnt es sich unterm Strich wieder. Und auch nicht-monetäre Benefits können den Unterschied machen – denn wie gesagt, Geld ist nicht alles.

    Diese Unternehmen sind zum Beispiel für ein überdurchschnittliches Einstiegsgehalt bekannt:

  2. Work-Life-Balance.

    Gerade wenn du Vollzeit arbeitest und dich in deinem Job reinhängst, solltest du besonders auf genügend Auszeiten achten, um deine Batterien wieder aufzuladen. Viele Unternehmen fördern genau das, zum Beispiel in Form von 30 Urlaubstagen, Überstundenausgleich und flexiblen Arbeitszeiten. Zu einer guten Work-Life-Balance können auch Angebote zur Stressbewältigung, Kinder- oder Angehörigenbetreuung, Gesundheitsvorsorge oder sportlicher Art gehören.

    Zum Beispiel hier wird viel für die Work-Life-Balance geboten:

  3. Unternehmenskultur & Werte.

    Du verbringst viel Zeit an deinem Arbeitsplatz und dementsprechend mit deinen Kollegen. Da sollte die Atmosphäre untereinander stimmen, ein wertschätzender und kollegialer Umgang herrschen und Ideen nicht durch Hierarchien grundsätzlich geblockt werden. Dafür musst du nicht zwingend in einem Start-up arbeiten – auch viele große Unternehmen legen mittlerweile viel Wert auf einen guten Teamspirit und Arbeitsbedingungen, die von Fairness und Offenheit geprägt sind.

    In Sachen Wertschätzung tun sich z. B. diese Unternehmen hervor:

  4. Internationale Möglichkeiten.

    In Zeiten der Globalisierung bieten Arbeitgeber, die international vertreten sind, vielfältige Chancen für dich, wenn es dich ins Ausland zieht. Das kann zum Beispiel ein Auslandsmodul während eines Trainee-Programms sein oder die Entsendung als Expat für einen längeren Zeitraum. Der Vorteil: Unvergessliche interkulturelle Erfahrungen, eine Erweiterung der Sprachkenntnisse und Insider-Einblicke in andere Arbeitsweisen. Übrigens setzen global erfolgreiche Unternehmen meist auf internationale Teams, sodass du auch in deiner Base in Deutschland täglich Kollegen aus anderen Kulturen triffst und deinen Horizont so erweiterst.

    U.a. hier kannst du internationale Erfahrungen sammeln:

  5. Attraktive Aufgaben & Innovation.

    Rahmenbedingungen schön und gut, aber natürlich sollte auch deine Tätigkeit an sich dich nicht nur interessieren, sondern dich fordern und dir Spaß machen. Dazu gehört auch, dass du eigenverantwortlich arbeiten kannst und gleichzeitig von deinem Team und deinen Vorgesetzten unterstützt wirst. Auch Innovationskraft kann hier einen großen Unterschied machen und dich immer wieder vor neue Herausforderungen stellen, was dich im Joballtag sehr befriedigen wird.

    Beispielsweise hier werden die Aufgabenbereiche als besonders attraktiv eingeschätzt:

    Und hier wird Eigenverantwortung großgeschrieben:

  6. Karrieremöglichkeiten & Weiterbildung.

    Neben attraktiven Aufgaben bieten viele Arbeitgeber auch ein umfassendes Weiterbildungsprogramm an, das im Idealfall individuell auf dich zugeschnitten wird. Das heißt, dass deine angestrebten Ziele durch Seminare, Workshops und Coachings unterstützt werden und so die bestmögliche Entwicklung garantiert wird. Hiernach kannst du bereits im Vorstellungsgespräch gezielt fragen und damit Interesse und Lernbereitschaft zeigen.

    U.a. diese Arbeitgeber setzen auf Weiterbildung:

  7. Prestige & Sicherheit.

    Ein Unternehmen, das Mitarbeiter einstellt, sollte natürlich erfolgreich sein, damit die Sicherheit deines Arbeitsplatzes gegeben ist. Es lohnt sich also, sich vor der Bewerbung über die Wirtschaftlichkeit deines potenziellen Arbeitgebers zu informieren. Oder du legst auf Prestige großen Wert – das bedeutet zum Beispiel, wenn du bei einem Unternehmen arbeiten willst, das wirklich jeder kennt, was sich wiederum gut im Lebenslauf macht.

    Hier ist die Außenwirkung groß:

    Und diese Arbeitgeber erwecken bei Berufseinsteigern den Eindruck eines besonders sicheren Arbeitsplatzes:

  8. Produkte.

    Begeistert dich das Produkt eines Unternehmens besonders, steigert das deine Motivation im Arbeitsalltag und lässt dich andere Ideen freisetzen als bei einem Produkt, das dir persönlich eher fremd ist. Letzteres ist natürlich kein K.o.-Kriterium – es ist Typsache, inwiefern man sich mit dem Produkt des Arbeitgebers identifizieren möchte. Schwierig wird es nur, wenn du tatsächlich eine Abneigung dagegen verspürst.

    Die Produkte dieser Unternehmen sind besonders beliebt:

  9. Standort.

    Klingt erstmal banal, aber bist du ein Großstadtmensch und sollst für den Job aufs Dorf ziehen – oder umgekehrt –, kann das das Wohlbefinden schon mindern. Auch soziale Faktoren wie Freunde oder Familie spielen hier eine Rolle. Sollte es der ultimative Traumjob sein, helfen vielleicht auch, je nach Vorliebe, eine größere Stadt in der Nähe, kurze Wege in die Berge oder flexible Homeoffice-Lösungen. Beliebte Standorte sind zum Beispiel:

  10. Soziales Engagement.

    Dir ist es wichtig, dass ein Unternehmen seine gesellschaftliche Verantwortung ernstnimmt? Maßnahmen zur sogenannten Corporate Social Responsibility sind zum Glück mittlerweile sehr weit verbreitet. Und es gibt sogar Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern Corporate Volunteering ermöglichen. Das heißt, du kannst dich unabhängig vom Kerngeschäft des Unternehmens während der Arbeitszeit sozial engagieren.

    Hier findet nachhaltiges Engagement statt:

    Top 100 Arbeitgeber

    Wirtschaft
    Informatik
    Naturwissenschaften
    Ingenieurwesen
    Rising Stars
    Schüler
  11. Diversity.

    Das Thema Diversity ist sehr vielschichtig und ein Gegenbegriff zu Diskriminierung – sei es aufgrund von Geschlecht, Hautfarbe, körperlichen Einschränkungen oder Religion. Grundsätzlich geht es beim Diversity Management um eine Steigerung der Vielfalt in Unternehmen unter der Prämisse der absoluten Chancengleichheit. Das betrifft auch Themen wie Haltung, Arbeitsweise, Bildungshintergrund oder auch die Einzigartigkeit jedes Mitarbeiters: Je mehr Vielfalt vorhanden ist, desto besser funktioniert ein Team. Vorausgesetzt, der Arbeitgeber nimmt Ängste und offene Fragen der Mitarbeiter ernst, fördert individuell und bezieht die Mitarbeiter in das Diversity Management mit ein.

    Zum Beispiel diese Arbeitgeber schreiben Vielfalt groß: