R+V Versicherung: Einblicke vom Arbeitgeber.

Von Bettina Wilde,

Nachgefragt bei der R+V Versicherung: Hier gibt es Insider-Tipps für Bewerber.

Wann ist der beste Zeitpunkt, um sich für einen Ausbildungsplatz zu bewerben?

Bereits ein Jahr vor dem Ausbildungsbeginn starten wir mit dem Auswahlverfahren.

Welche Fehler sollte ich bei meiner Bewerbung unbedingt vermeiden?

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bestehen aus einem Anschreiben, dem Lebenslauf ggfs. mit Lichtbild, Kopien der letzten zwei bis drei Schulzeugnisse und Kopien von Bescheinigungen über Praktika, Ferienjobs, etc.. Bewerben Sie sich unbedingt frühzeitig, dann haben Sie die besten Chancen.

Wie ist das Auswahlverfahren aufgebaut?

Als erstes prüfen wir Ihre Bewerbungsunterlagen. Wenn uns Ihre Bewerbungsunterlagen überzeugt haben, ist die erste Hürde gemeistert und wir laden Sie zu einem Online-Einstellungstest ein. Der Einstellungstest dauert ca. 90 Minuten. Sie bearbeiten verschiedene Aufgabenstellungen zum Zahlen- und Sprachverständnis sowie zu analytischen Zusammenhängen.

Haben Sie auch diese zweite Hürde erfolgreich gemeistert, laden wir Sie zu unserem strukturierten Auswahlgespräch ein. Wir möchten Sie näher kennen lernen und feststellen, ob Sie für einen Ausbildungsplatz bei R+V geeignet sind. Natürlich haben Sie hierbei auch die Möglichkeit, Fragen an Ihre Gesprächspartner zu stellen.

Auf welche Fragen im Vorstellungsgespräch sollte ich mich auf jeden Fall vorbereiten?

Der Bewerber sollte sich auf Fragen zu seiner Person sowie auf Fragen zur Schule und den schulischen Leistungen vorbereiten. Darüber hinaus ist es wichtig, dass er eine Vorstellung über den Ablauf der Ausbildung sowie das spätere Berufsbild hat.

Wie sieht der erste Arbeitstag eines Azubis aus?

Der erste Tag startet gemeinsam mit allen anderen Auszubildenden und dualen Studierenden mit einer Einführungsveranstaltung. Hierbei stehen das Kennenlernen und der Austausch sowie eine Einführung in das Unternehmen im Vordergrund.

Anschließend startet für die Auszubildenden die sogenannte einjährige "Poolausbildung", bei der sie gemeinsam im Pool von Fachausbildern zu verschiedenen Themen unterrichtet werden. Die Poolausbildung erfolgt blockweise im Wechsel mit Berufsschulblöcken.

Die dualen Studierenden beginnen nach der Einführungsveranstaltung mit ihrem ersten Hochschulsemester.

Erfahrungen von anderen Insidern.