Erfahrungen als Berufseinsteigerin bei Nestlé.

Von Jana Teuber,

Nach ihrem Master in Logistics Engineering and Management gelang Isabelle Benning der Einstieg als Trainee bei Nestlé. Im Interview gibt sie einen Einblick in ihre Arbeit.

Hallo Isabelle, was begeistert dich am meisten an deinem Beruf?

Durch das häufige Wechseln der Abteilungen im Bereich Supply Chain Management während des zweijährigen Trainee-Programms lernt man den gesamten Wertschöpfungsprozess im Unternehmen von Anfang bis Ende kennen und kann sich in jedem Team mit neuen Ideen einbringen. Das dadurch gewonnene Netzwerk hilft einem in vielen Situationen weiter und die globale Präsenz von Nestlé hält einem einige Türen offen.

Insgesamt kann man sich auch sehr gut mit den Produkten identifizieren und durch die Diversität der Produkte gibt es viele Möglichkeiten, in verschiedene Unternehmensbereiche reinzuschnuppern.

Wie sieht deine typische Arbeitswoche bei Nestlé aus?

Bedingt durch den Aufbau des Trainee-Programms mit verschiedenen Stationen entlang der Supply Chain, nämlich in der Zentrale in Frankfurt, im Werk sowie im Ausland gibt es eigentlich keine typische Arbeitswoche.

Durch die verschiedenen Abteilungen wie Einkauf, Logistik oder Werkseinsatz hat man jeweils unterschiedliche Aufgaben im Tagesgeschäft. Darüber hinaus betreut man eigenverantwortlich Projekte, die teilweise bereichsübergreifend sind.

Welche Herausforderungen musstest du in deinen ersten Wochen meistern?

Der Start als Trainee bei Nestlé ist wirklich sehr gut organisiert. Man bekommt einen erfahrenen Supply-Chain-Trainee als „Buddy“ an die Seite gestellt, der offen für sämtliche Fragen beim Start ist. Man wird sofort in bereits laufende Projekte mit den anderen Trainees involviert und bekommt auch in der Abteilung, in der man als erstes eingesetzt wird, von Tag eins an Verantwortung übertragen.

Die Einarbeitung wird dabei stets zu Beginn sichergestellt, sodass man gleich mit den erforderlichen Kenntnissen ins Arbeitsleben starten kann. Darüber hinaus bekommt man einen Bereichsleiter als Mentor zugeteilt und man wird in eine Patengruppe aufgenommen, wobei der Pate eine Geschäftsleitungsposition inne hat, in der man sich mit anderen Nachwuchskräften austauschen kann und mehr vom Business kennenlernt.

Wie beschreibst du das Arbeitsklima bei Nestlé?

Gerade zwischen den Supply-Chain-Trainees herrscht ein sehr offenes Klima, aber auch mit dem Trainee-Coach, der einem mit Rat und Tat während des gesamten Trainee-Programms zur Seite steht. Darüber hinaus haben die Vorgesetzten der einzelnen Stationen in den verschiedenen Bereichen immer ein offenes Ohr.

Insgesamt ist das Arbeitsklima im Unternehmen sehr gut, es herrscht eine freundliche und vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre.

Wie erhältst du Feedback?

Feedback erhält man immer am Ende einer Tätigkeit in der jeweiligen Abteilung. Dafür gibt es dann ein Gespräch mit der jeweiligen Führungskraft, in dem gemeinsam besprochen wird, was gut oder vielleicht nicht so optimal war. Darüber hinaus kann man auch zwischendurch natürlich aktiv Feedback einfordern.

Des Weiteren kann man auch jederzeit über den Mentor Feedback einholen und sich Unterstützung zur persönlichen Weiterentwicklung und Orientierung im Unternehmen holen.

Wie lassen sich Privat- und Berufsleben bei Nestlé vereinbaren?

Privat- und Berufsleben lassen sich sehr gut vereinbaren, beispielsweise liegt die Anzahl der Urlaubstage vergleichsweise im oberen Bereich. Darüber hinaus können die Überstunden, die aufgebaut werden, auch an anderer Stelle wieder ausgeglichen werden. Falls mal der Handwerker etc. zu Hause vorbeikommen muss, kann man auch auf Homeoffice zurückgreifen.

Würdest du das Unternehmen deinen Freunden weiterempfehlen?

Definitiv! Das Supply-Chain-Trainee-Programm bei Nestlé ist wirklich sehr gut organisiert und ermöglicht einem tiefe Einblicke in das gesamte Unternehmen. Des Weiteren bestehen gute Entwicklungschancen für die Karriere sowie für die eigene Persönlichkeit.

Die schnelle Übergabe von Verantwortung ist allgemein ein großes Plus bei Nestlé und durch die offene Arbeitskultur fällt es einem sehr leicht, sich schnell einzuleben.

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