Ausbildung bei Lidl: Erfahrungen.

Von Bettina Wilde,

Lisa-Marie (19) hat sich für eine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel bei Lidl entschieden. Im Interview verrät sie, warum und was sich seitdem bei ihr verändert hat.

Hallo Lisa-Marie, warum hast Du Dich für diesen Ausbildungsberuf bei Lidl entschieden?

Von Anfang an war es mein Wunsch, Kunden ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Ich liebe den Kontakt mit Menschen und trage gerne Verantwortung. Deshalb fühle ich mich bei Lidl sehr wohl. Hier lerne ich den Lebensmittel-Einzelhandel von der Pike auf kennen, bekomme richtig was zu tun, treffe dabei auch Entscheidungen und lerne so immer wieder Neues dazu. Mein Team gibt mir Rückhalt und Sicherheit, auch wenn es mal etwas schwieriger wird. Lidl ist für mich nicht nur ein Arbeitgeber, sondern ein attraktiver Lebensbegleiter.

Wie verlief der Bewerbungsprozess?

Meine Bewerbungsphase startete außergewöhnlich. Bei einem Zusammentreffen zum Abschluss einer Schulkooperation lernte ich meinen zukünftigen Ausbildungsleiter kennen. In einem persönlichen Gespräch konnte ich überzeugen und ihm meine Bewerbung direkt mitgeben.

Nachdem ich kurz darauf einen Onlinetest erfolgreich absolviert hatte, wurde ich zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen und habe anschließend die Zusage erhalten.

Inwieweit hat sich Dein Alltag durch die Ausbildung verändert?

Seit der Ausbildung kann ich mir einiges im alltäglichen Leben leisten: Durch die hohe Vergütung habe ich ein eigenes Auto, kann ohne schlechtes Gewissen shoppen gehen und in meinem Urlaub viel reisen. Dadurch habe ich das Reisen für mich entdeckt.

Aktuell bin ich bereits im Führungsteam der Filiale eingesetzt und übernehme dadurch mehr Verantwortung. Auch auf die Schule bereite ich mich nun intensiver vor, so dass ich leider das Theaterspielen pausieren musste. Dies werde ich aber nach erfolgreichem Abschluss meiner Ausbildung wieder aufnehmen.

Was gefällt Dir besonders an Deiner Ausbildung? Welche Aufgaben erledigst Du hauptsächlich?

Mein Job bietet mir viel Abwechslung. Der tägliche Kundenkontakt ist immer wieder spannend. Zudem finde ich die regelmäßigen Sortimentsänderungen und Reaktionen auf den Wettbewerb sehr aufregend.

In der Frühschicht starten wir mit der Warenverräumung, damit unsere Kunden um 8 Uhr eine perfekte Filiale vorfinden. Anschließend zeigt mir mein Ausbilder regelmäßig neue Aufgabenfelder, die er mich auch selbstständig ausführen lässt. So zum Beispiel die Disposition. Das ist die Bestellung der Artikel unserer Frischebereiche, die ich mittlerweile eigenständig ausführe. Ladenpflege, Auffüllen von Artikeln, Sauberkeit aller Bereiche oder das Entleeren des Pfandautomats erledige ich noch nebenbei. Gegen Ende meiner Schicht rechne ich noch meine Kasse ab.

Welchen Tipp würdest Du zukünftigen Auszubildenden mit auf den Weg geben?

Glaube an dich selbst und setz dir Ziele! Selbst wenn es mal schwieriger wird, ist es wichtig, den Ehrgeiz nicht zu verlieren. Denn das beweist einen starken Willen.

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