Eine Ausbildung, das speziell auf Abiturient_innen zugeschnitten ist: Kai Lennart ist vom Abiprogramm von Kaufland begeistert. Im Interview erzählt er, warum.


Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf bei diesem Unternehmen entschieden?

Durch das Studieren nach dem Abitur, war es mir wichtig, viel Praxis zu bekommen. Während meines Aushilfsjobs hatte ein Kollege genau das Abiprogramm gemacht, was ich nun selbst absolviere. Er hatte bereits richtig viel Verantwortung bekommen. In meiner zweiten Filiale waren es sogar drei Kolleg_innen, die sich für das Abiprogramm von Kaufland entschieden haben. Hier habe ich gesehen, dass sie nicht wie die normalen Azubis von Abteilung zu Abteilung geschickt wurden, sondern nach ein oder zwei Tagen Einarbeitung klar war, was zu tun ist. Ich finde, man lernt am besten, wenn man ins kalte Wasser geschubst wird. Fragen waren natürlich immer erlaubt.

Wie lief die Einarbeitung ab?

Der Ausbildungsplan hat definiert, wo ich wann bin: sechs Wochen an der Theke, sechs Wochen hier, sechs Wochen da. Die einzelnen Mitarbeitenden haben mich immer gut eingearbeitet. Besonders die Kolleg_innen von der Theke haben mich super aufgenommen. Mein erster Tag war ähnlich wie meine Arbeitstage zuvor als Aushilfskraft – nur mit viel mehr Verantwortung. Der größte Unterschied zwischen meiner Tätigkeit als Aushilfe und dem Abiprogramm ist, dass man die Zusammenhänge versteht. Wenn das Regal leer ist, aber der Bestand bei 150 sein sollte, dann schaust du im Lager nach, bestellst und machst Regalpflege.

Wie sieht deine typische Arbeitswoche aus?

Morgens schaue ich zuerst nach Preisänderungen in der Obst- und Gemüseabteilung. Danach gilt es, dort aufzuräumen, das frische Obst und Gemüse zu bereitzulegen und schlussendlich den Markt aufzuschließen. Außerdem sind Werbeetiketten zu ziehen und stecken. Auch Bestandskorrekturen werden morgens vorgenommen. Das ist die einzige Routine, die ich täglich wirklich habe. Danach wird dann gemacht, was eben ansteht.

Hast du eine Ansprechperson, die sich um Probleme kümmert?

Besonders den Leiter_innen der Filialen ist es sehr wichtig, dass aus uns etwas wird. Genau so spielen wir für die Verkaufsleiter_innen eine wichtige Rolle. Die Ausbildungsbetreuer_innen in der Form gibt es ja nicht mehr. Aber ich wurde auch mal von einem angerufen, der dann gefragt hat, wie es läuft und ob ich etwas zu bemängeln habe. Mit den WBLs kann man sich natürlich auch gut unterhalten.

Erhalte weitere Informationen zum Unternehmen.
Mehr erfahren

Erfahrungen von anderen Insidern.