Erfahrungen als Berufseinsteiger bei dm.

Von Patrick Scherfeld,

Nach ihrem Abitur startete Constanze Nailis mit einem Dualen BWL-Studium mit der Fachrichtung Handel und dem Schwerpunkt Filiale bei dm. Im Interview erzählt sie, warum sie sich für die Ausbildung im Drogeriemarkt entschieden hat und wie ihr Alltag aussieht.

Hallo Constanze, warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf bei dm entschieden?

Als Kundin bin ich schon immer gerne zu dm gegangen. Kurz vor dem Abi habe ich aus Interesse einen Vortrag des dm-Gründers Götz W. Werner besucht. Danach war mir klar: dm als Arbeitgeber passt zu mir. Hier kann ich viele meiner Stärken einbringen. Weil es mir wichtig war, schnell selbstständig zu werden und in der Praxis Erfahrung zu sammeln, habe ich mich für ein Duales Studium entschieden.

Wie lief die Einarbeitung ab?

An meinem ersten Tag habe ich meinen Lernort für die Praxisphasen kennengelernt, einen dm-Markt in Duisburg. Die Kollegen dort haben mich langsam an alle Aufgaben herangeführt, die im Handel anfallen, vom Einräumen der Ware über die Kundenberatung bis zur Warenbestellung oder dem Mitarbeitereinsatzplan.

Inwieweit hat sich dein Alltag durch die Ausbildung verändert?

Mein Alltag hat sich im Vergleich zur Schulzeit komplett verändert. In meinen Praxisphasen arbeite ich im dm-Markt in Duisburg. Meine Arbeitszeiten sind dabei ganz verschieden, je nachdem, wie mein Einsatzplan aussieht: Manchmal starte ich schon um 6 Uhr und habe dann am frühen Nachmittag schon Feierabend, an anderen Tagen habe ich morgens frei und fange erst um 12 Uhr an zu arbeiten.

In der Theoriephase besuche ich die Duale Hochschule in Karlsruhe. Hier habe ich Vorlesungen laut meinem Vorlesungsplan, bereite Klausuren vor und schreibe Projektarbeiten. In beiden Phasen ist es wichtig, dass ich meinen Tagesablauf gut organisiere – dann bleibt mir noch genügend Zeit für meine Hobbys.

Wie sieht deine typische Arbeitswoche bei dm aus?

Im dm-Markt berate ich hauptsächlich unsere Kunden, kümmere mich um die Präsentation der Ware, fülle die Regale auf oder sitze an der Kasse. Auch Warenbestellungen und Mitarbeitereinsatzpläne zu bearbeiten oder mich bei der wirtschaftlichen Planung für die Filiale zu beteiligen, gehört zu meinen Aufgaben.

Außerdem habe ich gleich zu Beginn den Wunsch geäußert, die verschiedenen Unternehmensbereiche kennenzulernen. Besonders spannend fand ich den Besuch in einem dm-Logistikzentrum.

Hast du einen Ansprechpartner, der sich um Probleme kümmert?

Bei fachlichen Fragen, etwa wenn ich im Tagesgeschäft im dm-Markt einmal nicht weiter weiß, sind meine Kollegen vor Ort die ersten Ansprechpartner.

Ansonsten wende ich mich an meine Beraterin Aus- und Weiterbildung, die auch zum Ende einer Praxisphase regelmäßig Feedbackgespräche mit mir einplant. Wenn mich ein Thema besonders interessiert, kann ich mich auch direkt an den jeweiligen Fachbereich in der Zentrale wenden und meine Fragen stellen.

Bekommst du frei, wenn du eine Prüfung in der Berufsschule hast?

Meine Klausuren schreibe ich während meiner Theoriephasen an der Dualen Hochschule. Für meine Bachelorarbeit werde ich vier Wochen freigestellt.

Würdest du deinen Ausbildungsbetrieb deinen Freunden weiterempfehlen?

Ja, auf jeden Fall. Bei dm ist alles etwas anders, darauf muss man sich einlassen. Wer aktiv lernen und von Anfang an Verantwortung übernehmen möchte, ist bei dm richtig. Für mich war es die passende Wahl: Ich fühle mich im Unternehmen sehr wohl.

Erfahrungen von anderen Insidern.