Ausbildung bei dm: Erfahrungen.

Von Patrick Scherfeld,

Aileen Küffner ist Drogistin im dritten Lehrjahr bei dm. Im Interview erzählt sie von ihren Erfahrungen und dem Arbeitsalltag im Drogeriemarkt.

Warum hast Du Dich für diesen Ausbildungsberuf bei dm-drogerie markt entschieden?

Ich habe mich online über Unternehmen und Ausbildungsmöglichkeiten in meiner Nähe informiert. Die Infos über die Ausbildung und auch die Weiterbildungsmöglichkeiten bei dm fand ich spannend. Außerdem finde ich es gut, dass dm ein großes Unternehmen mit vielen Standorten ist – so bin ich nicht an einen Ort gebunden.

Wie lief die Einarbeitung ab?

An meinem ersten Tag bin ich im dm-Markt herzlich empfangen worden. Damit ich einen Überblick über die Sortimente und die Anordnung der Regale bekomme, habe ich selbst einen Ladenplan gezeichnet.

Außerdem habe ich mich meinen Kolleginnen im Team vorgestellt und konnte sie anhand von ein paar kurzen Interview-Fragen auch ein bisschen kennenlernen. Anschließend hat mir eine Kollegin erklärt, welche Aufgaben für den Tag anstehen.

Welchen Tipp würdest Du zukünftigen Auszubildenden mit auf den Weg geben?

Man sollte sich vor der Berufswahl gut überlegen, was einem auf lange Sicht gefällt. Als Drogisten haben wir ständig mit Kunden zu tun. Das bedeutet, man sollte immer freundlich sein, auch wenn das nicht immer einfach ist. Ein Praktikum kann auf jeden Fall helfen herauszufinden, ob der Beruf zu einem passt.

Inwieweit hat sich dein Alltag durch die Ausbildung verändert?

Wenn man eine Ausbildung anfängt, ändert sich der Tagesablauf im Vergleich zur Schulzeit natürlich komplett. Bei dm arbeitet man beispielsweise, je nach Schicht, schon frühmorgens oder bis zum Ladenschluss. Außerdem gibt es abgesehen von der Zeit im dm-Markt noch Aufgaben, die man während der Ausbildung erledigen muss: Zum Beispiel dokumentiere ich meinen Ausbildungsverlauf und lege mir ein eigenes Nachschlagewerk mit warenkundlichen Infos an. Sicher habe ich jetzt nicht mehr so viel Freizeit wie an Schultagen, ich habe aber auch gelernt, meine freie Zeit einzuteilen und mich besser zu organisieren.

Wie sieht deine typische Arbeitswoche aus?

Im dm-Markt berate ich Kunden, fülle die Regale auf und sitze an der Kasse. Außerdem habe ich Lernzeit. Das heißt, ich kann mich zum Beispiel mit neuen Produkten, Inhaltsstoffen und ihrer Wirkung beschäftigen.

Oft arbeite ich auch an meinen Ausbildungsordnern: Während meiner Ausbildung zur Drogistin lege ich ein Herbarium an, eine Sammlung gepresster und katalogisierter Pflanzen. Außerdem bin ich zweimal pro Woche in der Berufsschule.

Hast du einen Ansprechpartner, der sich um Probleme kümmert?

Wenn ich Probleme habe, kann ich immer jemanden ansprechen, ob meine Ausbilderin, die Filialverantwortliche oder eine Kollegin. In meinem Team helfen wir uns gegenseitig. Außerdem habe ich in jedem Halbjahr ein Feedback-Gespräch, bei dem ich mit meiner Ausbilderin über meinen aktuellen Lernstand und meine Anliegen sprechen kann.

Bekommst du frei, wenn du eine Prüfung in der Berufsschule hast?

Vor Klausuren oder der Zwischenprüfung werde ich zwar nicht freigestellt, ich bekomme aber genügend Freiraum zum Lernen. Ich habe mich mit meinem Team dazu besprochen: Wenn wichtige Termine in der Schule anstehen, berücksichtigen wir das bei unserer Mitarbeiter-Einsatzplanung. Vor der Abschlussprüfung bekommt man bei dm einen Tag frei.

Würdest du deinen Ausbildungsbetrieb deinen Freunden weiterempfehlen?

Ich kann die Ausbildung weiterempfehlen, vor allem, weil sie sehr vielseitig ist. Außerdem finde ich es toll, dass man sich bei dm einbringen und eigenständig Aufgaben angehen darf, auch wenn mal ein Fehler passiert. Daraus kann man lernen. Wer bereit ist, eine Ausbildung mit Engagement anzugehen, kann bei dm über sich hinauswachsen.

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