Ausbildung bei der DFS: Erfahrungen.

Von Patrick Scherfeld,

Trotz großer Verantwortung immer einen kühlen Kopf bewahren: Karl Geiger erzählt, was ihn am Beruf des Fluglotsen so reizt und wie seine Ausbildung bei der DFS konkret aussieht.

Hallo Karl, warum hast Du Dich für diesen Ausbildungsberuf bei der DFS entschieden?

Auf jeden Fall hat meine Luftfahrtbegeisterung – ich bin Segelflieger – eine Rolle gespielt. Aber auch unabhängig davon fasziniert mich am Beruf des Fluglotsen, dass er eine sehr große Verantwortung mit sich bringt und man immer wieder aufs Neue gefordert wird. Jeder Tag bringt beispielsweise eine neue Verkehrssituation mit sich, für die eine Lösung gefunden werden muss. Es wird also nie langweilig!

Und warum bei der DFS? Weil die Ausbildung nach internationalen Richtlinien abläuft und man später in einem der komplexesten Lufträume der Welt arbeitet – eine ziemlich coole Herausforderung. Außerdem fühlt man sich immer gut aufgehoben und behandelt. Welches Ausbildungsunternehmen hat schon ein eigenes Fitnessstudio, in dem Azubis so gut wie umsonst trainieren können?

Inwieweit hat sich dein Alltag durch die Ausbildung verändert?

Die größte Veränderung für mich ist auf jeden Fall, nicht mehr zu Hause zu wohnen und sich dementsprechend um vieles selbst kümmern zu müssen. Und natürlich muss ich mich nachmittags mal zu Hause hinsetzen und lernen. Nach einem halben Jahr Neuseeland war das anfangs etwas ungewohnt. Ansonsten ist eigentlich vieles beim Alten geblieben. Ich gehe immer noch meinen Hobbys nach, treffe mich mit Freunden, etc.

Wie sieht deine typische Arbeitswoche bei der DFS Deutsche Flugsicherung aus?

Zurzeit relativ ähnlich wie eine ganz normale Schulwoche. Montag bis Freitag ist Theorieunterricht beziehungsweise man trainiert praktisch am Simulator, wie man dann die erlernte Theorie in die Praxis umsetzen muss. Das macht natürlich am meisten Spaß! Sobald man dann im On-the-Job-Training ist, also quasi im echten Verkehr arbeitet beziehungsweise ausgebildet wird, muss man natürlich auch mal am Wochenende oder nachts arbeiten.

Hast du einen Ansprechpartner, der sich um Probleme kümmert?

Definitiv ja. Egal, ob man Schwierigkeiten hat im Lernstoff hinterherzukommen oder ob es ein privates Problem gibt: Es gibt immer jemanden, der ein offenes Ohr hat. Auch untereinander ist der Zusammenhalt wirklich Klasse! Ich glaube, die Tatsache, dass es zwischen den Auszubildenden keine Konkurrenz gibt, fördert dieses Klima ungemein. Jeder, der die Ausbildung erfolgreich absolviert, bekommt anschließend auch einen Job. Feedback bekommt man nach jeder einzelnen Übung im Simulator. Zusätzlich gibt es in regelmäßigen Abständen ein Gespräch mit dem Lehrgangsleiter. Man weiß also immer, wo man eventuell noch Schwächen hat oder was gut läuft.

Würdest du die DFS Deutsche Flugsicherung deinen Freunden weiterempfehlen?

Eine Ausbildung zum Fluglotsen ist sicher nicht für jeden das Richtige. Man muss in stressigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren können und ein gewisses Verantwortungsbewusstsein besitzen. Aber wenn man überzeugt ist, dass man Fluglotse werden möchte, dann kann ich die DFS definitiv empfehlen. Die DFS ist ein Unternehmen, das sich sehr gut um seine Mitarbeiter kümmert.

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