Ausbildung bei der DFS: Erfahrungen.

Trotz großer Verantwortung immer einen kühlen Kopf bewahren: Anna Struck erzählt, was sie am Beruf des Fluglotsen so reizt und wie ihre Ausbildung bei der DFS konkret aussieht.


Hallo Anna, warum hast Du Dich für diesen Ausbildungsberuf bei der DFS entschieden?

Flugzeuge sind für mich faszinierend, die Airline Branche ist jedoch sehr krisenanfällig. Deswegen habe ich mein Studium des Luftverkehrsmanagements und meinen Job als Flugbegleiterin an den Nagel gehängt. Die Ausbildung als Fluglots_in bei der DFS fordert einen mindestens genauso wie ein Studium und bietet hinterher einen anspruchsvollen und wertschöpfenden Beruf mit branchenweit einzigartigen Konditionen. Diese bieten ein großes Maß an Sicherheit und eine hervorragende Work-Life-Balance. Informationen gibt es zur Genüge auf der Internetseite der DFS, auf Youtube, Instagram oder auch bei regelmäßigen Infoveranstaltungen in der Unternehmenszentrale in Langen oder an Niederlassungen. Dort kann man sich im Umfang der Nachwuchswerbung ebenfalls auf der Internetseite

Wie lief die Einarbeitung ab?

Nach den ausgiebigen Eignungstests in Hamburg gab es immer wieder nützliche Informationen und einen Ansprechpartner, der bei organisatorischen Fragen helfen konnte. Nach Erhalt des Ausbildungsvertrages fand zunächst ein Infotag statt, an dem der Ablauf der Ausbildung erläutert, erste Lernmaterialien verteilt und der Campus gezeigt wurden. Auch offene Fragen konnten geklärt werden.
In den ersten Tage und Wochen an der Akademie gab es ebenfalls Veranstaltungen und Treffen mit anderen Kursen und Leitern der Akademie.

Inwieweit hat sich dein Alltag durch die Ausbildung verändert?

Gerade der Anfang der komprimierten Ausbildung in Langen ist sehr theoretisch, um zuerst die Grundlagen der Flugsicherung zu erlernen. Nach einigen Wochen geht es das erste Mal in den Tower-Simulator und nach ein paar Monaten in den Center-Simulator. Spätestens hier weiß man, dass sich die anfängliche harte Arbeit lohnt. Nach der Grundausbildung, welche sechs Monate dauert, wird man immer mehr an den Simulator herangeführt, bis man täglich virtuelle Flugzeuge durch den Luftraum navigiert. Nach bereits 12 bis 16 Monaten wurde ich an den späteren Einsatzort versetzt, wo ich bereits echte Flugzeuge unter Aufsicht gelotst habe. Die Arbeitszeiten variieren im Simulator und sind wie später im echten Beruf auch in Früh- und Spätschichten aufgeteilt. Durch den Schichtplan gibt es keine festen Zeiten, zu denen Schluss ist. Freitags ist trotzdem meistens etwas kürzer Unterricht als im Rest der Woche.

Wie sieht deine typische Arbeitswoche bei der DFS Deutsche Flugsicherung aus?

Die Kernaufgabe während der Ausbildung ist, die Fähigkeit zu erlangen, in Zukunft Flugzeuge stets sicher durch den Luftraum zu lotsen. Das erfordert viel Übung, und im Simulator wird man darauf sehr gut vorbereitet. In kurzen Theorieeinheiten werden neue Situationen, wie zum Beispiel Flüge von Hubschraubern, besprochen und danach direkt praktisch angewandt. Dadurch ist die typische Arbeitswoche sehr praxisorientiert und abwechslungsreich.

Hast du eine Ansprechperson, die sich um Probleme kümmert?

Es gibt immer mehrere Ansprechpersonen. Angefangen beim Kurssprecher aus dem eigenen Kurs, bis hin zu Kursleiter_innen oder Büromitarbeitenden, die nur für die Azubis da sind und unsere Ausbildung betreuen. Egal um welche Art von Problem es sich handelt, haben all diese Verantwortlichen immer ein offenes Ohr und stehen einem mit Rat und Tat zur Seite. Feedback gibt es regelmäßig sowohl nach theoretischen Prüfungen als auch nach jedem praktischen Simulatordurchlauf. Ein Teil der Auswahltests beinhaltet die Teamfähigkeit. Das habe ich von Beginn an erlebt. So helfen sich Kurskolleg_innen untereinander, und auch außerhalb der Lehreinheiten wird gemeinsam gelernt und sich gegenseitig unterstützt.

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