Erfahrung als Trainee: Deutsche Bundesbank.

Von Bettina Wilde,

Sophia van Treeck ist nach ihrem Abschluss in VWL als Trainee bei der Deutschen Bundesbank eingestiegen. Im Interview spricht sie über ihre Erfahrungen.

Hallo Sophia, was gefällt dir an deinem Traineeprogramm?

Nach meinem inhaltlich eher breit angelegten VWL-Studium war ich mir nicht sicher, was ich genau beruflich machen will. Da die Bundesbank viele für Volkswirte interessante Aufgabengebiete abdeckt, war das Traineeprogramm für mich der ideale Einstieg. Das einjährige Programm besteht aus Lehrgängen zu verschiedenen Themen (z. B. Geldpolitik oder Bankenaufsicht), die sich mit Praxisphasen abwechseln. Die Themen der Praxisphasen kann man frei aus einer sehr umfangreichen Projektbörse wählen. Von der Vorbereitung von Reden für den Bundesbankpräsidenten über Analysen zur Finanzstabilität bis zur Mitarbeit im Pressereferat ist wirklich für alle etwas dabei.

Der große Vorteil am Traineeprogramm ist, dass man während der Praxisphasen einen guten Einblick in die tatsächliche Arbeitsweise der Abteilungen bekommt. Dabei habe ich unter anderem festgestellt, dass bestimmte Bereiche, die ich vorher sehr spannend fand, mir doch nicht so gut gefallen und umgekehrt. Besonders gefallen hat mir dabei, dass man die meisten Themen unabhängig davon auswählen kann, ob man schon Vorkenntnisse mitbringt und sich so ein bisschen ausprobieren kann, was später im Berufsleben ja nicht immer so einfach funktioniert.

Sehr angenehm war auch das Klima der ca. 20 Trainees und Referendar/innen untereinander. Die an langen Abenden im Tagungszentrum der Bundesbank geschmiedeten Netzwerke sind in einer so großen Organisation auch sehr wertvoll und machen den Einstieg deutlich leichter.

Erfahrungen von anderen Insidern.