Ausbildung bei der Deutschen Bahn: Einblicke vom Arbeitgeber.

Von Patrick Scherfeld,

Personalreferentin Elisa Limmert weiß, womit Bewerber punkten können. Im Interview gibt sie außerdem einen Einblick in die Karriereperspektiven bei der Deutschen Bahn.

Hallo Frau Limmert, wann ist der beste Zeitpunkt, um sich für einen Ausbildungsplatz zu bewerben?

Ab Mai / Juni schreiben wir unsere Stellen für eine Ausbildung oder ein duales Studium mit Start im September/Oktober des Folgejahres auf unserer Stellenbörse aus. Ab diesem Zeitpunkt sollte man sich so schnell wie möglich bei uns bewerben, um sich den jeweiligen Wunschplatz zu sichern. Aber auch für Kurzentschlossene haben wir häufig noch einige Monate vor Ausbildungsstart freie Plätze zu vergeben. Ein Blick auf unsere Jobbörse lohnt sich.

Welche Fehler sollten Bewerber unbedingt vermeiden?

Im ersten Schritt sollten die Bewerber darauf achten, vollständige, strukturierte und aussagekräftige Unterlagen an uns zu schicken. Beim Vorstellungsgespräch ist es wichtig, dass der Bewerber sich nicht verstellt.

Auf welche Fragen im Vorstellungsgespräch sollte man sich auf jeden Fall vorbereiten?

Einer der wichtigsten Schwerpunkte des Vorstellungsgesprächs ist die Frage nach der Motivation für den Ausbildungsberuf bzw. für das duale Studium. Dafür werden beispielsweise folgende Fragen gestellt: „Warum soll es genau diese Ausbildung/dieses duale Studium sein? Wie stellen Sie sich die Tätigkeiten vor? Was reizt Sie an diesem Beruf?“ Mit einer erkennbaren Motivation ist der erste Schritt in Richtung Zusage schon getan.

Welche Karriereperspektiven gibt es nach der Ausbildung?

Bei uns werden alle Azubis übernommen, die ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Dafür werden die Bedürfnisse und Wünsche des Azubis mit unseren offenen Stellen abgeglichen und die passende Position für ihn gefunden. Wenn man dann im richtigen Berufsleben angekommen ist, gibt es weitere vielfältige Möglichkeiten der Weiterentwicklung. So kann beispielsweise der Elektroniker seinen Meister machen und der Fahrdienstleiter kann sich zum Disponenten oder Fachwirt im Bahnbetrieb weiterentwickeln.

Erfahrungen von anderen Insidern.