Erfahrungen als Berufseinsteiger bei der ALBA Group.

Von Nils Buske,

Thomas Haubner schloss sein BWL-Studium an der Staatlichen Studienakademie Plauen (Berufsakademie Sachsen) 2010 als Diplom-Betriebswirt (BA) mit dem Schwerpunkt Gesundheits- und Sozialmanagement ab. Als Quereinsteiger absolvierte er von Juni 2012 bis Mai 2013 das Fachtraineeprogramm im Bereich Projektmanagement bei der ALBA Group.

Wie lief das Trainee-Programm bei der ALBA Group ab?

Das Trainee-Programm begann mit einer Kick-off-Veranstaltung in Köln, an der viele neue Trainees teilnahmen. Wir lernten uns alle kurz kennen, bekamen Informationen zum Ablauf des Trainee-Programms und sahen uns am selben Tag noch einen Standort in Mönchengladbach an. Das war schon ein spannender Tag: Berlin – Köln – Mönchengladbach – Köln und wieder zurück nach Berlin. Im weiteren Verlauf des Programms fanden abwechselnd in Berlin und Köln Workshops zu verschiedenen Themen statt.

Mit welchen Aufgaben haben Sie sich beschäftigt?

Meine Aufgabe war mir bereits zu Beginn sehr klar beschrieben worden: Ziel war es, in einem Projekt eine eigene Projektmanagementsoftware (erst auf Excelbasis und später webbasiert) zu entwickeln und unternehmensweit auszurollen. Ich habe also einige Projektmanagementtemplates entworfen, das Tool an verschiedenen Referenzprojekten getestet und die Softwareentwicklung mit dem Business Intelligence Team der ALBA Group begleitet. Anschließend haben wir mit einer abgestimmten Roll-out-Strategie die Software und unsere neu geschaffene Projektmanagementabteilung im Unternehmen kommuniziert.

Konnten Sie sich als Trainee auch fachlich und persönlich weiterbilden?

Ja, zum Beispiel bei den vier Business-Administration-Veranstaltungen. Dort stellten sich Fachabteilungen wie Corporate Marketing, Interne Revision oder Human Resources mit ihren Aufgaben und Mitarbeitern vor. Wir konnten in einigen Fallstudien in die Rolle der Abteilungen schlüpfen, das war sehr interessant und hilft mir heute noch sehr weiter. Und es gab jeweils zweitägige Trainingsmodule, zum Beispiel zu Konfliktmanagement, Projektmanagement und Moderations- und Präsentationstechniken.

Hatten Sie auch Kontakt zu anderen Trainees?

Ja. Der Austausch mit den anderen Trainees hat viel Spaß gemacht. Ich konnte so auch schnell Kontakte zu Personen aus ganz verschiedenen Bereichen knüpfen, und von dem Netzwerk profitiere ich heute noch.

War Ihr Arbeitsvertrag auf die Dauer des Trainee-Programms befristet?

Nein, mit dem Arbeitsvertrag als Trainee bekommt man gleich einen unbefristeten Vertrag. Dadurch hat man von Anfang an das Gefühl, dass auf die jungen Leute gesetzt wird. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist das sehr wertvoll.

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