Erfahrungen als Berufseinsteiger bei MAHLE.

Von Jana Teuber,

Im Interview gibt Michael Sowada einen Einblick in seine tägliche Arbeit als Internationaler Trainee bei MAHLE.

Hallo Michael, was begeistert dich am meisten an deinem Beruf?

Ich bin schon immer ein Fan der Automobilindustrie gewesen. Ein Trainee-Programm bei einem der größten Zulieferer kann durchaus als Traumberuf bezeichnet werden.

Durch die Einsätze in verschiedenen Abteilungen betrachte ich die Prozesse der Produktentstehung aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Dadurch bekomme ich ein umfassendes Wissen über den Entstehungsprozess von der Angebotsabgabe bis zur Übergabe in die Serienproduktion. Neben diesen vielseitigen Einblicken begeistert mich außerdem das Networking, was hier bei MAHLE stark gelebt wird. Ich lerne immer wieder neue Trainees kennen und wurde von Anfang an in der Gemeinschaft super aufgenommen. Das hilft bei Fragen und erleichtert den Einstieg ungemein.

Durch den Auslandsaufenthalt an einem der MAHLE Standorte kann ich auch international Kontakte knüpfen und die Arbeitsweise bei MAHLE kennenlernen. Dadurch kann ich die Herausforderungen der globalen Produktentstehung besser verstehen.

Wie bist du auf MAHLE aufmerksam geworden?

Ich kannte MAHLE bereits von den üblichen Karrieremessen und Sponsoring im Motorsport, zum Beispiel dem Ducati Moto GP Team. Intensiver lernte ich das Unternehmen während meines Masterstudiums an der Universität Stuttgart kennen, als ich das Deutschlandstipendium von MAHLE erhielt. Im Zuge des Stipendiums wurde ich in das Talente-Programm PerforM! aufgenommen. Dadurch konnte ich schon weit vor der Bewerbung auf Seminaren und Events das Unternehmen kennen lernen.

Die anschließende Masterarbeit in der zentralen Vorausentwicklung bei MAHLE hat mir viel Spaß gemacht, ich konnte weitere Einblicke in die MAHLE Welt erhalten und habe mich daher für das Trainee-Programm beworben.

Wie sieht deine typische Arbeitswoche aus?

In meiner derzeitigen Station als Development Engineer (Technischer Projektleiter), ist die Hauptaufgabe, die verschiedenen Entwicklungsprozesse wie Versuch, Simulation, Konstruktion und Labor zu koordinieren. Die Aufgabe ist also weniger beispielsweise die Simulation durchzuführen, sondern vielmehr die Voraussetzungen für die Simulation zu schaffen, durch Ideengenerierung und Definition der Begebenheiten sowie Bewertung der Ergebnisse. Die verschiedenen technischen Lösungen müssen evaluiert werden und etwaige Risiken erkannt und abgeschätzt werden.

Für andere Aufgaben, wie eine Produktions-FMEA, muss ich vor Ort sein und lerne so auch unsere Produktionswerke kennen. Die Position ist für mich die ideale Mischung aus Projektmanagement und Entwicklung. Zusätzlich habe ich regelmäßige Weiterbildungsseminare im Rahmen des Trainee-Programms.

Welche Herausforderungen musstest du in deinen ersten Wochen meistern?

Ich habe einen Einarbeitungsplan von meinem Vorgesetzten bereitgestellt bekommen. Neben Kennenlernmeetings waren dabei auch einige Schulungen und eine detaillierte, speziell auf Entwicklungsingenieure zugeschnittene Trainingsreihe mit von der Partie. Da mein Startdatum der 1. August war, hatte ich durch die Sommerferien eine relativ ruhige Woche erwischt, was das Ankommen vereinfachte.

Wie beschreibst du das Arbeitsklima bei MAHLE?

Wir haben eine kollegiale Atmosphäre und der Umgang miteinander ist freundlich und wertschätzend. Ich komme immer gerne ins Büro, das es einfach Spaß macht, mit Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen und der ganzen Welt zusammenzuarbeiten. Wichtig finde ich auch, dass durch Betriebssport und gemeinsame Unternehmungen wie einen Skiausflug das Team-Gefühl gestärkt wird.

Welcher technologische Trend wird deine Branche am meisten beeinflussen?

Die Entwicklung der alternativen Antriebe! Wir verfolgen ja die duale Strategie und hier werden Lösungen für die Hybridisierung und Elektrifizierung entwickelt. Für mich ist die Mischung aus Optimierung des Bestehenden und Entwicklung des Neuen genau der richtige Weg.

Wie erhältst du bei MAHLE Feedback?

Ich habe Regelmeetings mit meinem Vorgesetzten, meinem Mentor aus dem Management und aus der zentralen Trainee-Betreuung.

Wie lassen sich Privat- und Berufsleben vereinbaren?

Durch Gleitzeit kann ich viele private Termine problemlos mit dem Arbeitsleben vereinen. Ich hatte noch nie Schwierigkeiten bei der Urlaubsgenehmigung.

Natürlich kommen mit der Zeit in arbeitsintensiven Wochen auch einige Überstunden zusammen, diese kann ich aber in ruhigeren Zeiten problemlos wieder abbauen.

Würdest du MAHLE deinen Freunden weiterempfehlen?

Auf jeden Fall! Es gibt viel zu tun und viel neues zu entwickeln – das Unternehmen ist also der perfekte Ort für junge Ingenieure oder Ingenieurinnen, die etwas erreichen wollen! Durch die duale Strategie ist MAHLE perfekt aufgestellt, also sowohl für den Verbrennungsmotor als auch für die E-Mobilität!

Neben den guten Bedingungen bietet MAHLE als Stiftungsunternehmen zusätzlich eine Sicherheit und soziale Mitverantwortung, die einen Arbeitgeber attraktiv machen.

Erfahrungen von anderen Insidern.