Berufseinstieg bei Krones: Erfahrungen.

Von Patrick Scherfeld,

Abwechslung und viele Freiheiten: Das schätzt Projektleiterin Johanna Glade bei Krones am meisten. Außerdem erzählt sie uns von ihren größten Herausforderungen und schwärmt vom regelmäßigen Weißwurstfrühstück.

Hallo Johanna, was begeistert dich am meisten an deinem Beruf?

An meinem Beruf begeistert mich, dass keine Woche der anderen gleicht: Als Projektleiterin werde ich oft mit komplexen Problemen konfrontiert, auch spontan. Sprich, mein Arbeitsalltag ist von einer gewissen Dynamik geprägt, die mich zum einen fordert, aus der ich zum anderen aber auch unheimlich viel Neues lernen kann. Zudem kann ich sehr selbstbestimmt arbeiten und übernehme dafür auch gerne und bereitwillig die Verantwortung.

Alles in allem rechne ich es Krones hoch an, dass mir bei meinen Projekten viel Freiraum gegeben und viel Vertrauen entgegengebracht wird. So kann ich mich fachlich und persönlich weiterentwickeln, sei es durch ein interkulturelles Training, Auslandsprojekte oder Werksbesichtigungen, um nur einige Beispiele zu nennen. Das alles spornt mich an, meinen Job gut zu machen.

Wie bist du auf Krones aufmerksam geworden?

Ich bin durch meine Masterarbeit auf Krones aufmerksam geworden. Darin habe ich die Investmentanreize deutscher Unternehmen am Beispiel Ungarn untersucht. Durch meinen Bekanntenkreis habe ich erfahren, dass Krones ein eigenes Werk in Ungarn aufbaut und habe damals meinen heutigen Vorgesetzten für meine Forschung interviewt. Am Ende der Befragung hat er in Aussicht gestellt, dass Krones für die Abteilung internationale Produktion und Logistik nach neuen Mitarbeitern sucht. Und dann bin ich einfach gesagt recht hartnäckig am Ball geblieben.

Wie sieht deine typische Arbeitswoche aus?

Ich unterstütze gerade ein Projekt in einem Krones Werk in China: Dort soll in naher Zukunft das Produktionsvolumen erhöht werden. Dem stehen jedoch diverse operative Probleme im Wege, die ich bei meiner ersten längeren Dienstreise nach China in umfassenden Gesprächen mit den jeweiligen Abteilungsvertretern aufgenommen habe.

Die Themen sind hierbei bunt gemischt: unter anderem müssen Prozesse neu aufgesetzt oder optimiert werden, vieles dreht sich auch um IT- beziehungsweise Systemprobleme. Zudem kommen Fragen zur Verantwortlichkeit, Autorisierung und Kommunikation hinzu oder es gilt, die chinesischen Kollegen in Anwendungen und Prozessabläufen zu schulen.

Welche Herausforderungen musstest du in deinen ersten Wochen meistern?

Was sicher nicht einfach war und es auch bis heute noch nicht ist: sich als BWLerin in einem führenden Hightech-Konzern im Bereich Maschinen- und Anlagenbau zurechtzufinden. Das beginnt schon beim Wording der Ingenieure und Monteure. Da muss man im Gespräch aber einfach ehrlich sein und einlenken, wenn man nicht folgen kann. Oftmals geht es in Projekten um komplexe Details – da fehlte mir als Einsteiger manchmal schlicht das Fach- und Erfahrungswissen.

Hinzu kommt, dass es nicht einfach ist, sich in dem zwar familiär geprägten, aber immer noch knapp 7.000 Personen starkem Headquarter ein Netzwerk aufzubauen. Gleiches gilt für die nationalen und internationalen Tochtergesellschaften. Im Prinzip gilt aber: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Ich habe bei all meinen Fragen immer viel Unterstützung und Hilfestellungen von den Krones-Kollegen bekommen.

Wie beschreibst du das Arbeitsklima bei Krones?

Das Arbeitsklima bei Krones ist sehr angenehm und man merkt dem Unternehmen trotz seiner Größe als internationalem Konzern durchaus seine mittelständischen Wurzeln und den familiären Charakter an. Man sitzt gerne mit den Kollegen zusammen: Das regelmäßige Weißwurstfrühstück in der Kantine ist gut besucht und es gibt ein eigenes Café, das sich gerade gen Nachmittag zum Hotspot mausert – nicht zu vergessen das große jährliche Betriebsfest im Oktoberfeststil!

Außerdem gibt es etliche Sportgruppen, eine wirklich super ausgestattete Betriebsarztpraxis, die Krones-Krankenversicherung, ein betriebliches Altersvorsorgeprogramm, einen Firmenkindergarten, Fahrtkostenzuschüsse, die Möglichkeit eines Sabbaticals und ein gut aufbereitetes Intranet. Kürzlich fand sogar eine Inhouse-Messe statt, bei der sich alle Mitarbeiter über diverse Projekte informieren konnten.

Wie lassen sich Privat- und Berufsleben vereinbaren?

Privat- und Berufsleben lassen sich sehr gut vereinbaren! Wir haben volle 30 Tage Urlaub, die ich mir recht flexibel und auch mal spontan nehmen darf. In Absprache mit meinen Vorgesetzten plane ich zudem meine Dienstreisen selbst. Auch die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, ist für mich ein großes Plus, etwa wenn ich an einem Tag keine Meetings habe, der Handwerker sich in einem äußerst großzügig bemessenem Zeitraum angekündigt hat oder ich mich nicht ganz so fit fühle. Zu guter Letzt nimmt es mir aufgrund der flexiblen Arbeitszeiten auch niemand übel, wenn ich früher gehe, nachdem ich an anderen Tagen länger geblieben bin.

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