Einblicke vom Arbeitgeber: BASF.

Von Jana Teuber,

Heute ist Michael Heinz Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor bei BASF. Im Interview erzählt er von seiner Karriere, die mit der dualen Abiturientenausbildung bei BASF begonnen hat, und gibt Tipps für Berufseinsteiger.

Hallo Herr Heinz, welche Stationen waren in Ihrer Karriere bei BASF besonders wichtig?

Ich war insgesamt 16 Jahre im Ausland in den USA, Mexiko, Ecuador und der Schweiz. Gerade diese Zeit hat mich besonders geprägt, da ich in jungen Jahren die Verantwortung für unsere Vertretungen im Ausland übernommen hatte. Damals gab es noch keine operative Führung der Geschäfte im Ausland und keine funktionale Führung der einzelnen Service-Einheiten. Man war ein richtiger Entrepreneur und alle Entscheidungen wurden lokal getroffen.

Haben Sie sich Ihre Karrierelaufbahn so vorgestellt?

Nein. 1989 ging ich für ursprünglich drei Jahre in die USA, bin dann aber 15 Jahre im Ausland geblieben. Ich war immer sehr ehrgeizig und daran interessiert, das Beste im jeweiligen Job zu geben, jedoch ohne jeglichen Blick nach „oben“.

Warum haben Sie sich für BASF entschieden?

Nach dem Abitur wollte ich zu einem Unternehmen, dass global aufgestellt ist und jungen Menschen auch Einsatzmöglichkeiten im Ausland ermöglicht. Die damals angebotene duale Abiturientenausbildung hat mich angesprochen. Ich hatte noch viele andere Angebote, mich jedoch dann für die BASF entschieden.

Was fasziniert Sie am meisten an Ihrer Arbeit bei BASF?

Die Vielseitigkeit. Und der Umgang mit Menschen.

Welche Eigenschaften sind Ihrer Meinung nach für ein erfolgreiches Berufsleben besonders relevant?

Permanentes Lernen, die Unterstützung anderer Menschen in ihrer Entwicklung und Empathie.

Haben Sie einen persönlichen Rat an die Schulabgänger?

Seid ehrgeizig, ohne vom Ehrgeiz aufgefressen zu werden. In eurem zukünftigen Job solltet ihr immer 125 Prozent geben. Damit meine ich nicht, zehn anstelle von acht Stunden zu arbeiten, sondern über den Tellerrand zu schauen und Dinge zu tun, von denen euer Chef sagen würde: „Darauf hätte auch ich kommen können.“

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