Ausbildung bei BASF: Einblicke vom Arbeitgeber.

Von Jana Teuber,

Im Interview gibt Daniela Kalweit, bei BASF Leiterin in der Rekrutierung Auszubildender, Tipps für die Bewerbung und zeigt, welche Karriereperspektiven ihr Unternehmen bietet.

Hallo Frau Kalweit, wann ist der beste Zeitpunkt, um sich für einen Ausbildungsplatz bei BASF zu bewerben?

Bewerbungsstart bei BASF ist bereits ab Mai für den Ausbildungsstart im darauffolgenden Jahr. Daher empfehlen wir, dass sich Schüler frühzeitig über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten informieren und sich dann online für ihren Wunschberuf bewerben.

Bei uns gilt: Schüler müssen nicht auf ihr Jahreszeugnis warten. Die Chancen steigen, je früher sie dabei sind. Aber auch kurz vor dem Ausbildungsstart lohnt sich ein Blick auf unsere freien Ausbildungsplätze.

Auf welche Fragen im Vorstellungsgespräch sollte man sich auf jeden Fall vorbereiten?

Die Bewerbung bietet die Möglichkeit, herauszufinden, ob Bewerber und Unternehmen zueinander passen. Die Bewerber sollten daher authentisch bleiben und zeigen, wer sie sind. Wichtig ist, dass die Bewerber sich über das Unternehmen und den Wunschberuf informiert haben und auch erklären können, warum sie sich dafür entschieden haben.

Und es kommt immer positiv an, wenn auch Fragen von den Bewerbern gestellt werden. Wir suchen Persönlichkeiten, die ihre Stärken im Berufsleben einbringen wollen.

Welche Karriereperspektiven gibt es nach der Ausbildung bei BASF?

BASF bildet Jugendliche bedarfsorientiert aus und kann ihren Auszubildenden daher auch künftig sehr gute Übernahmechancen in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis bieten. 2018 lag die Übernahmequote zum Beispiel wieder bei über 90 Prozent am Standort Ludwigshafen.

Nachdem die Auszubildenden das nötige Handwerkszeug erlernt haben, sammeln sie weitere Berufserfahrung und werden ein unverzichtbarer Teil unseres Teams. Außerdem erwartet sie eine Vielzahl interessanter Entwicklungs- und Weiterbildungschancen.

Gibt es auch während oder nach der Ausbildung Weiterbildungsmöglichkeiten?

Die kontinuierliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter liegt uns sehr am Herzen. Wir möchten, dass sie bei ihrer Arbeit all ihre Talente einbringen können. In regelmäßigen Entwicklungsgesprächen werden gemeinsam mit den Führungskräften Perspektiven für die individuelle berufliche Entwicklung erarbeitet und Weiterbildungs- und Entwicklungsmaßnahmen festgelegt.

Haben Azubis die Möglichkeit, einen Teil ihrer Ausbildung bei BASF im Ausland zu absolvieren?

Bereits seit über 20 Jahren bietet die BASF Austauschprogramme für Auszubildende an. Damit gibt es schon in der Ausbildung die Möglichkeit, internationale Erfahrung zu sammeln und sich innerhalb des Unternehmens zu vernetzen.

Bei den kaufmännischen Berufen, wie zum Beispiel dem Industriekaufmann mit der Zusatzqualifikation zum Europakaufmann und teilweise bei den dualen Studiengängen, ist ein Auslandsaufenthalt integraler Bestandteil der Ausbildung.

Arbeiten die Azubis mit einem eigenen Laptop/Diensthandy/Firmenwagen?

Das Lernen mit dem eigenen Tablet während der Ausbildung ermöglicht zum Beispiel das Pilotprojekt „Digitalisierung in der Ausbildung“. Das ermöglicht den ersten 200 Auszubildenden die Nutzung neuer Lernformate und somit ein flexibleres und individuelleres Lernen.

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