Karriere bei KPMG: Einblicke vom Arbeitgeber.

Von Judith Hölling,

Personalreferentin Wibke Malzkuhn weiß, womit Absolventen im Bewerbungsprozess punkten können und erklärt, wie man bei KPMG auch im Ausland arbeiten kann.

Guten Tag Frau Malzkuhn, was zählt bei KPMG mehr: Noten oder Persönlichkeit?

Die Mischung macht's. Sicher sind gute Noten eine Voraussetzung für den Einstieg in die Branche, gerade in den relevanten Schwerpunktfächern wie Wirtschaftswissenschaften, (Wirtschafts-) Informatik oder (Wirtschafts-) Ingenieurwissenschaften.

Genauso wichtig ist uns aber auch die Persönlichkeit der Bewerber. Für unsere Kolleginnen und Kollegen ist das oft ausschlaggebend in der finalen Entscheidung für oder gegen einen Kandidaten. Deshalb ganz klar: Das Gesamtpaket muss stimmen!

Welche Karriereperspektiven haben Berufseinsteiger bei KPMG?

Die Möglichkeiten bei KPMG sind sehr vielfältig. Um dem stetigen Wandel gerecht zu werden, sind Fortbildung und persönliche Weiterentwicklung fest in unseren Karrieretools verankert.

Wir bieten unseren Kolleginnen und Kollegen beispielsweise viele interne Trainings und Weiterbildungen an. Das umfasst sowohl die Förderung von Soft Skills als auch die Wissensvermittlung von bereichsspezifischen Kenntnissen. Darüber hinaus gibt es auch noch die Möglichkeit, berufsbegleitend ein von KPMG gefördertes Masterstudium zu absolvieren oder bestimmte Examina oder Zertifizierungen abzulegen.

Wer zudem auch einmal über den Tellerrand schauen möchten, kann im Rahmen von zeitlich befristeten Rotationsprogrammen in andere Bereiche reinschnuppern.

Wie beeinflusst die Digitalisierung die Arbeit bei KPMG?

Die fortschreitende Digitalisierung ist in unserer täglichen Arbeit beim Kunden allgegenwärtig: Geschäftsprozesse werden zunehmend automatisiert, digitale Workflows und Arbeitskonzepte entwickelt oder neue Strategiekonzepte erarbeitet. Die Digitalisierung stellt die Strategien der Unternehmen aller Branchen auf den Kopf und wir wollen unsere Kunden bei diesem Wandel natürlich bestmöglich unterstützen.

Das erfordert von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aber auch, die neuesten Tools und Veränderungen zu kennen und auch umsetzen zu können. Die Kombination aus klassischem IT-Wissen, Know-how rund um die Digitale Transformation und BWL-Kenntnissen ist für uns daher besonders wichtig.

Mit welchen Vorurteilen hat KPMG zu Unrecht zu kämpfen?

Wir sehen uns oft mit dem Vorurteil konfrontiert, dass wir konservativ und etwas „verstaubt“ sind. Ich kann an dieser Stelle sagen: Das ist totaler Quatsch! Bei KPMG gibt so viele unterschiedliche innovative Themen: Heute Big Data und Cloud Computing, morgen Robotics und smarte Fabriken und am nächsten Tag geht es um die IT-Sicherheit von Herzschrittmachern.

Wenn man das nötige Interesse mitbringt, kann man sich in jede Richtung entwickeln, in die man möchte und gleichzeitig an topaktuellen Themen und Produkten mitarbeiten.

Kann man bei Ihnen auch im Ausland arbeiten?

Wir sind in 154 Ländern vertreten. Mobilität wird bei uns daher groß geschrieben. Deshalb gibt es bei uns natürlich viele Chancen, unsere Mandanten auch im Ausland zu unterstützen. Für reiselustige Talente und Profis sind beispielsweise Short-term Assignments von drei bis zwölf Monaten oder Long-term Assignments von einem bis drei Jahren möglich.

Unabhängig davon ist man aber teilweise auch für Projekte bei international aufgestellten Mandanten regelmäßiger im Ausland. Unsere Kolleginnen und Kollegen verschlägt es so etwa nach Saudi-Arabien, Japan oder in die USA!

Erfahrungen von anderen Insidern.