Erfahrungen als Berufseinsteiger bei der Hannover Rück.

Von Jana Teuber,

Was ihn an der Hannover Rück begeistert und wie seine Arbeitswoche bei dem Rückversicherer aussieht, erzählt Carl Philipp Hoppe, Digital Engineer, im Interview.

Hallo Carl Philipp, was begeistert dich am meisten an deinem Beruf?

Als Digital Incubator der Hannover Rück sind wir dafür zuständig, technologische Trends zu identifizieren, Prototypen zu entwickeln und Themen wie Machine Learning, Digitalisierung und Automatisierung im Unternehmen zu etablieren. Dadurch kann ich mich regelmäßig mit einer Vielzahl spannender, neuer Themen auseinandersetzen.

Als Team und auch individuell sind wir zudem weitestgehend selbst organisiert. Das bedeutet viele Freiheiten im Umgang mit unseren Aufgabenstellungen, aber auch viel Eigenverantwortung.

Wie sieht deine typische Arbeitswoche bei der Hannover Rück aus?

Bei uns im Team beginnt jede Woche mit einem „Monday Meeting.“ Dort stellen wir vor, welche Themen wir in der vergangenen Woche bearbeitet oder abgeschlossen haben und auf was wir uns in der aktuellen Woche konzentrieren. So bleiben wir alle immer auf dem neusten Stand. Für gewöhnlich habe ich zwei bis drei laufende Projekte, an denen ich den Großteil meiner Woche arbeite.

Ein besonderes Highlight für mich sind Workshops, die wir regelmäßig im Team oder mit Kollegen durchführen. Primär beschäftigen wir uns dort mit der Frage, wie wir als Unternehmen Daten besser nutzen können. Um den anderen Mitarbeitern Themen wie Machine Learning näher zu bringen, halte ich auch regelmäßig intern Vorträge.

Wie beschreibst du das Arbeitsklima bei deinem Unternehmen?

Das Arbeitsklima bei uns habe ich bisher immer sehr positiv wahrgenommen. Der Umgang mit Kollegen, aber auch mit Führungskräften ist sehr angenehm. Da man zu Beginn der Arbeit bei der Hannover Rück gemeinsam mit anderen Einsteigern eine Reihe von „Reinsurance Essentials“-Kursen absolviert, bilden sich auch schnell abteilungsübergreifend Kontakte.

Welcher technologische Trend wird deine Branche am meisten beeinflussen?

In der Versicherungsbranche gibt es aktuell eine Reihe von Trends, die ich sehr interessant finde. Als Rückversicherer müssen wir uns fragen, wie mit technologischen Trends wie Telematik oder Versicherung über Wearables umzugehen ist.

Außerdem sehe ich die Automatisierung als wichtigen Trend an, um auch langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Viel Potenzial sehe ich dabei vor allem darin, Mitarbeiter zu befähigen, selbstständig repetitive, manuelle Prozesse zu automatisieren, um sich so selbst zu entlasten.

Wie erhältst du Feedback bei der Hannover Rück?

Für Feedback gibt es bei uns einmal im Jahr einen formalen Termin mit unserer Führungskraft, in dem außerdem langfristige Ziele und Entwicklungsmöglichkeiten besprochen werden. Außerhalb dieses Termins ist es aber auch jederzeit möglich, Feedback einzuholen.

Wie lassen sich bei der Hannover Rück Privat- und Berufsleben vereinbaren?

Da ich neben der Arbeit noch im Rudersport sehr aktiv bin, was in der Regel dreimal Training unter der Woche bedeutet, kommen mir die flexiblen Arbeitszeiten bei der Hannover Rück sehr zu Gute. So kann ich an Trainingstagen etwas früher gehen und die Zeit an den anderen beiden wieder ausgleichen.

Häufig stehen an Wochenenden auch Wettkämpfe an. Dann kann ich mich problemlos freitags schon am frühen Nachmittag auf den Weg machen. Unsere Urlaubszeiten klären wir bei uns im Team, und es ist problemlos möglich, auch mal für längere Zeit zu verreisen.

Würdest du das Unternehmen deinen Freunden weiterempfehlen?

Ja, die Hannover Rück würde ich definitiv Freunden weiterempfehlen. Es bieten sich eine Reihe von spannenden Aufgabengebieten. Im Arbeitsalltag gibt es viel Raum, sich eigenständig einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Zudem schätze ich die Kollegialität sehr.

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