Lisa Hebgen startete 2018 als Praktikantin im Bereich Tax & Legal, Mergers & Acquisitions. Im Januar 2019 ist sie fest eingestiegen und berichtet im Interview über ihren Alltag und ihre Aufgaben.


Warum hast du zuerst ein Praktikum gemacht?

Ich wollte nach meinem Bachelorstudium in Wirtschaftsrecht unbedingt weitere praktische Erfahrungen im Steuerrecht sammeln und habe mich bei Deloitte für ein Praktikum im Bereich Mergers & Acquisitions (M&A) beworben. Von Anfang an war ich Teil des Teams und wurde direkt in die Projektarbeit eingebunden. So erhielt ich einen tollen Einblick in den Arbeitsalltag und die täglichen Aufgaben. Daher hat es mich auch sehr gefreut, als ich dann das Angebot für eine Festanstellung bekommen habe.

Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag bei dir aus?

Ein typischer Arbeitsalltag ist schwer zu skizzieren, da aufgrund des schnelllebigen Projektgeschäfts oft kurzfristig Anfragen beantwortet werden müssen. Wenn ein neues Projekt startet, erstelle ich typischerweise zunächst eine Information Request List, in der wir alle relevanten steuerlichen Unterlagen, z.B. Steuererklärungen, -bescheide, Jahresabschlüsse und Betriebsprüfungsberichte anfragen. Bevor ich mit dem eigentlichen „Due Diligence Report“ anfange, müssen die erhaltenen Unterlagen geprüft werden. Offene Fragen werden im Rahmen eines „Tax Expert Calls“ mit dem Management bzw. den Steuerberater_innen der Gesellschaft(en) beantwortet. Je nach Größe kann ein Projekt in nur wenigen Wochen abgeschlossen werden oder sich über mehrere Monate erstrecken. Dies hängt zum Beispiel erheblich von der Anzahl der zu prüfenden Gesellschaften und von der entsprechenden Informationslage ab. Meine Projekte bearbeite ich eigenständig, aber immer in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Manager_innen oder Senior Manager_innen, an die ich mich bei Fragen oder Problemen jederzeit wenden kann. Meine Zeit teile ich mir dabei frei ein, entsprechend der Dringlichkeit der verschiedenen Projekte.

Was macht deine Arbeit für dich spannend und interessant?

Gerade bei M&A sind wir im ständigen Kontakt mit unseren internationalen Deloitte-Kolleg_innen. Da müssen nicht nur unterschiedliche Zeitzonen, sondern vor allem unterschiedliche Kulturen und Mentalitäten unter einen Hut gebracht werden, was manchmal herausfordernd sein kann. Durch die unterschiedlichen Projekte und Transaktionen ist die Arbeit sehr vielseitig und abwechslungsreich. Wir erlangen detaillierte Einblicke in verschiedene Unternehmen, sei es ein Automobilkonzern, ein börsennotiertes Unternehmen oder ein Private Equity Fonds.

Was ist für dich das Besondere an Deloitte?

Die Kultur bei Deloitte ist geprägt von einer flachen Hierarchie und einem respektvollen Umgang miteinander. Die Kommunikation mit den Vorgesetzten erfolgt auf Augenhöhe. Das sorgt für eine angenehme Atmosphäre, in der ich gerne arbeite. Generell herrscht bei uns eine professionelle, aber dennoch sehr lockere Stimmung.

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