Interview mit Lucie Wollenhaupt

Lucie Wollenhaupt startete als Werkstudentin im Bereich Risk Advisory bei Deloitte und ist inzwischen fest als Consultant im Team Cyber & Strategic Risk eingestiegen. Im Interview berichtet sie von ihren Projekten und was sie besonders daran fasziniert.


Was hast du studiert und wie bist du zur Beratung gekommen?

Ich habe meinen Bachelor im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen Bau abgeschlossen und anschließend einen Master im Fach Technologie orientiertes Management absolviert. Während des Studiums habe ich als Werkstudentin unter anderem bei Deloitte im Cyber Risk Bereich gearbeitet, wo ich auch meine Masterarbeit geschrieben habe. Als Teil einer studentischen Unternehmensberatung konnte ich während meines Studiums schon wertvolle Kontakte knüpfen, die mir sehr geholfen haben. Dort habe ich den Berufszweig der Beratung letztlich für mich entdeckt.

An welchen Projekten arbeitest du, und wie sieht ein typischer Arbeitsalltag aus?

Ich bin Consultant im Bereich Cyber. Dort arbeite ich in der Strategieentwicklung und bin aktuell in der Automobilbranche unterwegs. Wir unterstützen einen großen Automobilhersteller bei der Vorbereitung für eine Zertifizierung, die er erbringen muss. Hier geht es darum, vernetzte und langfristig auch selbstfahrende Autos vor Hackerangriffen zu schützen. Einen typischen Arbeitstag gibt es bei mir tatsächlich nicht. Wir stimmen uns zum Beispiel intensiv mit dem Kunden ab, um das Unternehmen und seine Prozesse zu verstehen. Dabei ist es wichtig, die richtigen Nachfragen zu stellen. Das Einzige, was regelmäßig stattfindet, ist unser projektinternes, tägliches Meeting. Dort geben wir uns im Team jeden Morgen ein Update über unsere Aufgaben und Ergebnisse.

Was macht dir bei deiner Arbeit besonders Spaß?

Am meisten fasziniert mich, dass ich jeden Tag neue Dinge lerne. Sowohl fachlich als auch organisatorisch sehe ich immer etwas Neues. Ich bin mir sicher, dass meine Lernkurve in kaum einem anderen Bereich so steil sein könnte wie in der IT-Beratung.

Welche beruflichen Ziele hast du?

Mein größtes Ziel ist es, mich kontinuierlich weiterentwickeln und -bilden zu können. Ich kenne mich: Wenn ich zu häufig das Gleiche machen muss, werde ich unzufrieden – das ist bei diesem Beruf definitiv nicht der Fall.

Was für Vorkenntnisse und Interessen sind für einen erfolgreichen Karrierestart wichtig?

Ein bisschen logisches Verständnis und Interesse für Unternehmensprozesse und -abläufe sind auf jeden Fall hilfreich. Alles Weitere ist von Projekt zu Projekt sehr unterschiedlich. Deshalb sollte man sich schnell in neue, aktuelle Thematiken einarbeiten. Spannend ist auch, dass viele Kolleg_innen nicht „vom Fach“ sind und deshalb Fragen, vor allem zu Beginn eines Projektes, an der Tagesordnung sind.

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