Erfahrung als Berufseinsteiger: BCG.

Von Judith Hölling,

Nach ihrem Masterabschluss in Arbeits- und Organisationspsychologie ist Saskia als Consultant bei BCG eingestiegen. Wie die Einarbeitung ablief, erzählt sie im Interview.

Hallo Saskia, was begeistert dich am meisten an BCG?

Was für mich den Unterschied ausgemacht hat, war der Eindruck, dass Vielfalt bei BCG wirklich gelebt wird. Dass exotische Werdegänge bei BCG besonders wertgeschätzt werden und es gewünscht ist, auch mal anders zu denken. BCG ist aus meiner Sicht eine Beratung, die sich selbst auch mal kritisch hinterfragt und sich stets weiterentwickelt.

Wie bist du auf BCG aufmerksam geworden?

Ersten Kontakt zu BCG hatte ich auf Karrieremessen und über Freunde. Der war sehr angenehm, offen und spannend. Zudem fand ich die Kolleginnen und Kollegen meiner Freunde immer super sympathisch.

Welche Herausforderungen musstest du in deinen ersten Wochen meistern?

Zu Beginn habe ich mir schon Gedanken gemacht, ob ich alles genauso gut hinbekommen werde wie die Kolleginnen und Kollegen, die BWL studiert haben. Allerdings wurden mir diese Bedenken sehr schnell genommen: Bevor es zum Kunden geht, bekommt man als „Exot“ bei BCG zunächst einen zweiwöchigen BWL-Crashkurs.

Zudem lernt man zusammen mit Kollegen aus ganz Europa in weiteren Trainings die Handhabung der wichtigsten Tools und Soft Skills, die man für die Beratung braucht. Alle Kollegen waren immer super hilfsbereit – das hat mir sehr geholfen, bei BCG schnell Fuß zu fassen.

Wie beschreibst du das Arbeitsklima bei BCG?

Gerade in der Anfangsphase bei BCG hatten die erfahreneren Kolleginnen und Kollegen immer ein offenes Ohr für mich. Ich hatte nie das Gefühl, dass mir eine Frage unangenehm sein muss. Auch bei meinem ersten Projekt hatte ich Zeit anzukommen. Zwar hatte ich schnell Kundenkontakt, aber dennoch war es in Ordnung, Fehler zu machen und sich zu entwickeln. Zudem ist es sehr erfüllend, in einer herausfordernden Situation am Ende doch eine gute Lösung zu finden. Mir hat das ganz klar gezeigt: Man kann mehr, als man denkt.

Wie erhältst du Feedback?

Bei BCG wird das Feedback auf der einen Seite sehr formell geregelt: Am Ende jedes Projekts gibt es eine offizielle Evaluation über die Performance auf dem Projekt, unterteilt in verschiedene Kategorien, die im Berater-Alltag wichtig sind, wie zum Beispiel Kundeninteraktion. Zusätzlich gibt es je nach Projekt unterschiedlich lange Feedback-Slots mit dem Principal oder Projektleiter, in denen aktuelle Themen besprochen werden. So wird sichergestellt, dass jeder die Möglichkeit hat, sich weiterzuentwickeln.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch informelles Feedback: Die Kultur bei BCG ist sehr offen, und auf den meisten Projekten wird daher auch eine sehr offene Feedbackkultur gelebt, von der alle profitieren.

Wie lassen sich Privat- und Berufsleben vereinbaren?

Es ist schon eine Herausforderung für das Privatleben, wenn man meistens unter der Woche nicht zu Hause, sondern vor Ort beim Kunden ist und lange arbeitet. Durch sehr flexible Freitage, auch im Homeoffice, und die Möglichkeit, einmal jährlich einen Leave von bis zu acht Wochen zu nehmen, kann man jedoch viel ausgleichen und aufholen.

Würdest du BCG deinen Freunden weiterempfehlen?

Ja, das würde ich auf jeden Fall. BCG ist für mich eine perfekte Mischung aus der Möglichkeit, wahnsinnig viel zu lernen und mich weiterzuentwickeln, sowie an spannenden Themen zu arbeiten und viel Kontakt zu Menschen zu haben. Und das alles in einem sehr professionellen, offenen, motivierenden und freundlichen Umfeld, in dem der Gruppengedanke großgeschrieben wird.

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