Erfahrungen als Berufseinsteiger bei Unilever.

Von Jana Teuber,

Im Interview beschreibt Vera Schwarz, die nach ihrem Master in Wirtschaftspsychologie bei Unilever eingestiegen ist, wie abwechslungsreich ihre Aufgaben sind und wie sie während ihres Trainee-Programms unterstützt wird.

Hallo Vera, wie sieht deine typische Arbeitswoche bei Unilever aus?

Ich befinde mich derzeit in der ersten Station meines Trainee-Programms. Hier habe ich sehr vielfältige Aufgaben: So bin ich mitverantwortlich für die Gewinn- und Verlustrechnung der jeweiligen Kategorie, für die Adaption der globalen Strategie sowie die Entwicklung lokaler Strategieaspekte.

Auch das Forecasting und Tracking der Kategorie-Performance, Markt- und Wettbewerbsanalysen sowie das Management der Portfolio-, Media- und Promotionsstrategie gehören zu meinem Aufgabenbereich. Darüber hinaus führe ich Marktforschungen durch – teils selfmade, teils mit Agenturen. Nebenher betreue ich auch unsere Praktikanten.

Wie beschreibst du das Arbeitsklima bei Unilever?

Es wird viel Wert auf Zusammenarbeit gelegt und der Umgang miteinander ist professionell und gleichzeitig locker, was für eine sehr entspannte Arbeitsatmosphäre sorgt. Offene Arbeitsplätze und ausreichende Besprechungsräume bieten eine optimale Gelegenheit für informellen Austausch und Networking.

Wie erhältst du Feedback?

Jeder Trainee hat einen Mentor aus dem oberen Management, der ihn bei der Planung der nächsten Stationen – später auch der ersten richtigen Managerrolle – unterstützt.

Mein Feedback hole ich mir meistens direkt von meinem jeweiligen Line Manager ab, frage aber auch zwischendurch bei weiteren Funktionen, mit denen ich arbeite, nach Feedback. Wir haben hier eine sehr offene Kultur und Feedback ist immer in beide Richtungen erwünscht.

Wie lassen sich Privat- und Berufsleben vereinbaren?

Als Trainee hat man bei Unilever Vertrauensarbeitszeit, das heißt als Jungmanager sollen wir von Anfang an lernen, unsere Zeit selbst und sinnvoll zu managen. Mein Workload war bisher sehr unterschiedlich. Was das betrifft, wird erwartet, dass wir selbst auf uns achten.

Die meisten Manager sprechen aber auch konkret an, wenn man über einen langen Zeitraum sehr lange arbeitet, um gemeinsam eine Lösung zu finden, den Workload zu verringern. Allgemein lässt sich das aber kaum sagen. Wir haben hier 30 Urlaubstage und bekommen außerdem den 24. und 31. Dezember noch on top frei.

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