Karriere bei der Sparkasse: Einblicke vom Arbeitgeber.

Von Jana Teuber,

Im Interview erklärt Cornelia Kollmer, Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse Augsburg, wie sich die Digitalisierung auf die Arbeit in der Finanzbranche auswirkt und was Bewerber dafür mitbringen müssen.

Hallo Frau Kollmer, was zählt mehr: Noten oder Persönlichkeit?

Für mich zählt die Persönlichkeit eindeutig mehr, aber die Noten müssen natürlich auch passen. Entscheidend ist, ob ein Bewerber mit Menschen umgehen kann und emphatisch ist. Diese Eigenschaften kann man aus den Noten nicht herauslesen.

Welche Karriereperspektiven haben Berufseinsteiger bei der Sparkasse?

Motivierten Berufseinsteigern stehen bei uns im Haus alle Türen bis zur Tätigkeit als Vorstand offen. Über unsere Bayerische Sparkassenakademie, der Management-Akademie der Sparkassen-Finanzgruppe in Bonn und der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe stehen eine Vielzahl von individuellen Weiterbildungsangebote für unsere Mitarbeiter zur Verfügung. Es kann zum Beispiel eine Ausbildung durch ein Hochschulstudium ergänzt werden.

Entscheidend für die Karriere ist die Leistungsbereitschaft und das unternehmerische Denken. Wenn dies vorhanden ist, kann man es tatsächlich bis in die Vorstandsetage schaffen.

Wie beeinflusst die Digitalisierung die Arbeit bei der Sparkasse?

Die Digitalisierung ist meines Erachtens derzeit die größte Herausforderung für Kreditinstitute. Dadurch wandelt sich auch die Tätigkeit unserer Mitarbeiter deutlich. Wir werden zukünftig deutlich mehr Spezialisten benötigen.

Auch die Kundenberatung geht immer mehr von der klassischen face-to-face Beratung weg, hin zur multimedialen Beratung. Deshalb müssen unsere Mitarbeiter im Umgang mit den digitalen Medien fit und während ihres Berufslebens für Veränderungen permanent offen sein.

Für welche drei Werte steht die Sparkasse?

Menschen verstehen, Sicherheit geben und Zukunft denken.

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