Karriere bei ROSSMANN: Einblicke vom Arbeitgeber.

Von Patrick Scherfeld,

Hartmut Krüger ist als Recruiting-Leiter bei ROSSMANN tätig. Im Interview erzählt er, welche Eigenschaften für eine erfolgreiche Karriere relevant sind und was ihn an seiner Arbeit fasziniert.

Hallo Herr Krüger, welche Stationen waren in Ihrer Karriere besonders wichtig?

Die Entscheidung, nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann und einigen Jahren Berufstätigkeit doch noch ein Studium zu beginnen, war, rückblickend betrachtet, für mich eine sehr wichtige. Darüber hinaus habe ich es nicht bereut, nur in Familienunternehmen tätig zu sein.

Hier waren die Entwicklungsstationen immer geprägt durch neue Herausforderungen, die Zusammenarbeit in neuen Teams und die Arbeit auch in international ausgerichteten Projekten. In Familienunternehmen sind oftmals Entscheidungswege deutlich kürzer und Strategien sowie die Ausrichtung sind eher langfristig geprägt und auch auf die nächste Generation ausgerichtet.

Haben Sie sich Ihre Karrierelaufbahn so vorgestellt?

Ich bin sehr zufrieden mit meinem Werdegang. Ob ich ihn genau so geplant habe, kann ich nicht sagen. Ich glaube auch, dass man den beruflichen Werdegang nicht genau planen oder vorher strukturieren kann. Oftmals sind es auch Entscheidungen im unternehmerischen Umfeld, die den Werdegang massiv verändern und beeinflussen.

So habe ich zum Beispiel aufgrund einer Umstrukturierung meine durchaus bis dahin gut verlaufende Karriere in einem Unternehmen gekündigt und einen neuen Start gewagt.

Ich bin in einer anderen Branche gänzlich andere Wege gegangen und war in anderen Märkten zuständig. Im Nachhinein war das bestens. Man sollte sich sehr flexibel aufstellen und grundsätzlich offen sein für Veränderungen und Neues.

Warum haben Sie sich für ROSSMANN entschieden?

Die Dirk Rossmann GmbH ist ein sehr großes Unternehmen, dennoch ist es ein Familienunternehmen mit kurzen Entscheidungswegen geblieben. Es ist ein dynamisches Unternehmen. Wir agieren in einer sich ständig verändernden Unternehmenslandschaft. Handel bedeutet nun mal Wandel, das wird hier oftmals zitiert und das ist wirklich so. Die Zukunft ist spannend und man merkt hier, dass das Unternehmen gut aufgestellt ist und trotzdem noch besser werden will.

Daher sind Mitarbeiter gefragt, die das Unternehmen weiterentwickeln und damit auch ihre eigene Persönlichkeit entwickeln wollen. Mit meinem Team kann ich dazu beitragen, dass wir die richtigen Menschen für dieses tolle Unternehmen begeistern und gute neue Kolleginnen und Kollegen für die vielen verschiedenen Fachbereiche rekrutieren können.

Was fasziniert Sie am meisten an Ihrer Arbeit?

Im Umgang mit Menschen liegt meine größte Faszination. Daher ist es gut, dass wir bei ROSSMANN häufig in Teams und Gruppen arbeiten. Mitarbeitern in leitenden Funktionen wird viel Spielraum gegeben und unternehmerisches Denken ist von allen gefordert. In unserer Unternehmenskultur ist das „Zuhören“ und „Mitarbeiter ernst nehmen“ von zentraler Bedeutung. Menschlichkeit und füreinander einstehen gehören ebenso dazu. Unsere Mitarbeiter sollen gern zur Arbeit kommen.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Entlohnung und Karriere sind Kriterien, die uns beschäftigen. Wir glauben, dass ein Unternehmen langfristig nur dann erfolgreich sein kann, wenn mit natürlichen Ressourcen und Mitarbeitern verantwortungsvoll umgegangen wird. Bei ROSSMANN sind das keine Worthülsen, sondern hier im Unternehmen wird diese Kultur auch gelebt.

Welche Eigenschaften sind Ihrer Meinung nach für ein erfolgreiches Berufsleben besonders relevant?

Es sind eine Vielzahl von Soft Skills, die für das Miteinander im Team, im Projekt, in der Abteilung oder auch generell im Umgang mit anderen Menschen förderlich sind.

Zuhören können, ehrlich sein, Interesse für Unternehmenswerte zeigen, zuverlässig und souverän sein, humorvoll und freundlich, motiviert sein und motivieren können, selbstbewusst, bodenständig, kommunikativ, wertschätzend, authentisch sein und sich nicht verstellen.

Aber wie oftmals gilt der Spruch: „Nicht alles muss, nicht alles zählt – es kommt drauf an.“

Haben Sie einen persönlichen Rat an die Schulabgänger?

Realistische Selbsteinschätzung, nicht überheblich und arrogant sein. An sich glauben.

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